Linz (OTS) - Die gestern beschlossene Halbierung der
Mehrwertsteuer bringt auch den Krankenkassen dringend nötige
Erleichterung. Bisher hatten die Krankenkassen deutlich mehr an
Mehrwertsteuer an den Finanzminister abzuliefern als von diesem
wieder zurück an die Kassen floss. Bei der OÖGKK betrug der dadurch
entstehende Schaden 13 Millionen Euro alleine im Jahr 2007, wovon 10
Millionen auf die Medikamente entfielen.
"Für die OÖGKK wird damit ein ausgeglichenes Ergebnis 2008 wieder
realistischer. Besonders freut mich aber dieser Schritt des
Parlaments für die Kassen, die bereits finanziell zu kämpfen haben -
und die dennoch Jahr für Jahr immer mehr Geld durch die
Mehrwertsteuer verloren haben", betont OÖGKK-Obmann Alois Stöger.
Der Beschluss des Parlaments stimmt den OÖGKK-Obmann
zuversichtlich: "Offenbar hat sich ein breites Bewusstsein
durchgesetzt, dass weitere finanzielle Schäden am Gesundheitswesen
und den Gebietskrankenkassen nicht mehr tragbar sind." Stöger betont
aber, dass dieser wichtige Schritt nicht der einzige bleiben darf.
"Wir werden weiterhin hart daran arbeiten, dass das
Gesundheitssystem finanzierbar bleibt, dass jeder Beitragseuro
bestmöglich in Gesundheit umgesetzt wird. Dabei haben wir uns oft
nicht nur allein gelassen gefühlt, sondern hatten sogar finanzielle
Zusatzbelastungen zu tragen. Wenn die Kassen aber jetzt auf die lange
vermisste Hilfe von der Politik hoffen können, steigert das natürlich
die Motivation", freut sich der OÖGKK-Obmann.
Rückfragehinweis:
OÖ Gebietskrankenkasse
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Harald Schmadlbauer
Tel.: 05 78 07 - 10 22 01
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OTS0297 2008-09-25/14:01
251401 Sep 08
GKO0001 0234