Dinkhauser: Platter muss wild gewordene Agrargemeinschaften stoppen!
Liste FRITZ - Bürgerforum Tirol sieht Gefahr in Verzug und warnt vor Amtsmissbrauch
Wien (OTS) - "Es ist eine ungeheure Frechheit! Wenn
Agrargemeinschaften, wie jetzt in Breitenwang passiert, meinen, bevor
der Feind kommt noch schnell das Vermögen zur Seite schaffen zu
müssen, dann haben sie sich verrechnet. Ich warne sie, das kann
strafbar sein. Da geht es in Richtung Untreue und Veruntreuung. Wir
werden dafür sorgen, dass die Staatsanwaltschaft die Sache prüft. Da
wird Gemeindegeld unter ein paar Bauern verteilt", stellt LA Fritz
Dinkhauser, Spitzenkandidat der Liste FRITZ - Bürgerforum Tirol heute
klar.
Offensichtlich fühlen sich die Machtbauern sicher, weil ihnen
Steixners ÖVP Bauernbund immer wieder sagt, macht weiter wie bisher.
Auch die Agrarbehörde des Landes war anscheinend in den letzten
Wochen nicht fähig, den Agrargemeinschaften zu sagen, dass sie es
unterlassen sollen, Geld zu verteilen.
Das Bürgerforum Tirol verlangt, dass das Land unverzüglich
handelt. Es ist Gefahr in Verzug. Wenn das Land weiter nichts tut,
werden jetzt hunderte Agrargemeinschaften noch schnell Gelder
verteilen.
"Platter muss sofort handeln, sonst macht er sich des
Amtsmissbrauchs schuldig. Denn das Land kann haftbar gemacht werden.
Die Steuerzahler müssten dann für das brennen, was diese wild
gewordenen Agrargemeinschaften angerichtet haben", ist Dinkhauser
erzürnt.
Die Landesregierung kann dem Treiben sofort ein Ende setzen, indem
sie dem Obmann der Agrargemeinschaft klar macht, dass er das
Geld-Verteilen zu unterlassen hat. Ansonsten ist er seines Amtes zu
entheben und ein neuer Obmann kann eingesetzt werden.
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