- 25.09.2008, 09:25:02
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2. Weltverhütungstag: 26. September 2008
Dr. Doris Linsberger fordert Verhütung auf Krankenschein
Wien (OTS) - Mindestens 30.000 Abtreibungen werden jährlich in
Österreich vorgenommen. Der Anteil an Schwangerschaftsabbrüchen bei
Minderjährigen im Wiener Ambulatorium "pro:woman" ist zwischen 2005
und 2007 von vier auf elf Prozent gestiegen. 20% der 15- bis
24-Jährigen verhüten nicht. Die Forderung von Dr. Doris Linsberger,
nach Fritz Dinkhauser die Spitzenkandidatin für die Wahl des
Nationalrats: Pille auf Kassenrezept bis 18 Jahre nach ärztlicher
Untersuchung und entsprechender Aufklärung. Auch für die Pille
danach.
Mindestens 30.000 Abtreibungen pro Jahr in Österreich
Laut Schätzungen von Experten kommt es in Österreich zu 30.000 bis
40.000 Abtreibungen pro Jahr, die Dunkelziffer liegt vermutlich
deutlich höher. Der Anteil an Schwangerschaftsabbrüchen bei
Minderjährigen im Wiener Ambulatorium "pro:woman" ist zwischen 2005
und 2007 von vier auf elf Prozent gestiegen.
20% der 15- bis 24-Jährigen verhüten nicht
Ein Fünftel der 15- bis 24-Jährigen verwendet laut einer
europäischen Studie keine Verhütungsmittel, viele verlassen sich auf
den unsicheren "Coitus Interruptus". Der Informationsbedarf wird
durch die Sexualerziehung an den Schulen nicht gedeckt, Eltern sind
häufig überfordert. Wegen der großen Hemmschwelle von Müttern, Vätern
und Lehrern ist ein aufklärender Besuch beim Gynäkologen
empfehlenswert.
Teenagerschwangerschaften in Österreich
Bei Teenagerschwangerschaften liegt Österreich im internationalen
Vergleich mit einer Geburtenrate von 15,6 im unteren Bereich, im
Vergleich zu den anderen OECD-Staaten ist die Rate eher hoch (Stand:
2005) 2.874 Babys wurden von 15-bis 20-jährige Mädchen laut Statistik
Austria 2006 in Österreich zur Welt gebracht. 18 Mütter waren jünger
als 15 Jahre. Abtreibungen, die nicht zahlenmäßig erfasst werden,
sind dabei ein großes Thema. Etwa 60 Prozent der betroffenen Teenager
entscheiden sich für einen Schwangerschaftsabbruch. Frühe
Schwangerschaft bringen persönliche und gesellschaftliche
Krisensituationen mit sich: enorme seelische Belastung, körperliche
Belastung durch schwierige Geburten, eine höhere Wahrscheinlichkeit
für Stoffwechselerkrankungen; Auswirkungen auf die Ausbildung, die
Zukunft und die finanzielle Situation der jungen Mütter.
Forderung: Pille auf Rezept
Die Forderung der Liste Dinkhauser: Pille auf Kassenrezept bis 18
nach ärztlicher Untersuchung und entsprechender Aufklärung, das gilt
auch für die Pille danach. "Für Teenager sind die Kosten für
Verhütung von ca. 15-30 Euro pro Monat nicht unerheblich. Nicht jeder
hat Eltern, die dieses Geld zur Verfügung stellen möchten oder
können. Jeder Teenager sollte selbstverantwortlich mit diesem Thema
umgehen können - am Geld darf es hier nicht scheitern", so Dr. Doris
Linsberger.
Das Ziel der Kandidatur von Dr. Doris Linsberger: Gesundheitsreform
verhindern
Dr. Doris Linsberger möchte mit einem Mandat im Nationalrat die
Stimme für die Gesundheit der ÖsterreicherInnen erheben und die
geplante Gesundheitsreform in ihrer derzeitigen Konzeption
verhindern: "Der Rotstift wird bereits überall angesetzt, die
medizinische Versorgung wird kaputt gespart und auch für Patienten
zunehmend teurer (Steigerung der Selbstbehalte, Erhöhung der
Rezeptgebühren ...). Es besteht die große Gefahr, dass durch eine
neue Regierung die geplanten Reformen nun tatsächlich umgesetzt
werden. Die großen Parteien haben dies ja bereits angekündigt. Es
darf nicht sein, dass solche Entscheidungen über die Köpfe der
ÖsterreicherInnen hinweg getroffen werden. Unser Gesundheitssystem
braucht eine durchdachte und langsame Evolution statt einer
kurzsichtigen Reform, die die Menschen dahinter außer Acht lässt."
Über Dr. Doris Linsberger
Viele Themen beschäftigen Österreich im Wahlkampf - die geplante
Gesundheitsreform gehört bisher nicht dazu. Auf der Liste Dinkhauser
steht das Thema Gesundheit nun an erster Stelle. Dr. Doris Linsberger
ist nach Fritz Dinkhauser die neue Spitzenkandidatin für die Wahl des
Nationalrats und steht für eine nachhaltige, gut überlegte und
menschliche Gesundheitspolitik. Die Gynäkologin und zweifache Mutter
macht auch auf ihrer neuen Website www.dorislinsberger.at klar: "Die
beste medizinische Versorgung darf niemals eine Frage von arm oder
reich sein. Medizinische Notwendigkeit muss immer Vorrang vor
wirtschaftlichen Überlegungen haben. Ja, unser Gesundheitssystem
braucht Veränderungen - aber es geht um Evolution und nicht um
kurzsichtige Radikalreformen." Das Ziel: Ein Mandat für die
Gesundheit.
Rückfragehinweis:
Dr. Doris Linsberger # 2 der Bundesliste Bürgerforum Österreich - Liste Fritz Dinkhauser Margarethenstrasse 6, 3500 Krems E-Mail: [email protected] Website: www.dorislinsberger.at
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