• 24.09.2008, 15:28:37
  • /
  • OTS0295 OTW0295

Qualität nicht an Studiengebühren messen

Die Abschaffung der Studienbeiträge - ein erster Schritt in die richtige Richtung! Wien (OTS) - Die Abschaffung der Studienbeiträge - ein erster Schritt in die richtige Richtung! Es ist doch ein Armutsszeugnis für die österreichische Bildungspolitik, wenn der von der Bundesregierung eingesetzte Wissenschaftsrat und andere "honorige Persönlichkeiten" Qualität von Lehre und Forschung mithilfe von Indikatoren wie Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen beurteilen. Die HochschülerInnenschaft an der Akademie der bildenden Künste ist verwundert über die Sorgen des Herrn Badelt Bezug nehmend auf die Abschaffung der Studienbeiträge. Die Quelle der Finanzierung - also Staat oder StudentIn - hat doch auf die Erstellung eines Budgetplans für gewöhnlich keinen Einfluss. Doch ließ auch Molterer die Gelegenheit nicht aus, den "Chef der Rektorenkonferenz, einen honorigen Menschen" aussagekräftig im TV-Duell zitieren: "Ich pack´s nicht!" Zudem ignorierte Kanzlerkandidat Molterer dabei die Rektorin der Universität für Bodenkultur, deren Bestellung eine Umbenneung der Rektorenkonferenz in Universitätenkonferenz nach sich zog. Vergessen wir aber trotz des Wahlkampfes nicht auf den Entwurf von Minister Hahn zur Novelle des UG 2002, der den RektorInnen die Freigabe der Studiengebühren zusicherte: § 91 Abs. 2 lautet: "(2) Für Studierende, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und auf die kein völkerrechtlicher Vertrag gemäß Abs. 1 anzuwenden ist, ist ein Studienbeitrag festzusetzen, der unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kosten des Studiums festgelegt werden kann. Diese Ideen sind konkrete bildungspolitische Forderungen der ÖVP, diese Diskriminierungen sind auch nach den Wahlen strikt abzulehnen. Studierende auf die kein völkerrechtlicher Vertrag gemäß Abs. 1 anzuwenden ist, dürfen schon heute in Österreich nicht oder nur bedingt arbeiten, müssen aber gleichzeitig über einen Betrag von bis zu Euro 8.000,- auf ihrem Konto verfügen. Die Abschaffung der Studienbeiträge für EU-BürgerInnen ist ein begrüßenswerter erster Schritt in die richtige Richtung, allerdings sind weitere Maßnahmen unerlässlich. Rückfragehinweis: Firma: HochschülerInnenschaft/ Akademie der bildenden Künste Wien Ansprechperson: Martina Pfingstl Tel.: 0680/2107699 mailto: [email protected] http:// www.akbild.ac.at/oeh *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0295 2008-09-24/15:28 241528 Sep 08

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel