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OTS0128   24. Sept. 2008, 11:16

Liste FRITZ: Zierler: Nur Theater statt ehrlicher Politik im Parlament

Was die "Spitzenkandidaten" der Alt-Parteien wirklich denken


"Das ist keine Politik mehr, die heute im Parlament
gemacht wird, das ist nur ein einziges großes Theater, ein Tanz um
süße Wahlzuckerl, die nach dem 28. September den Menschen in
Österreich sauer aufstoßen werden", so heute Theresia Zierler,
Spitzenkandidatin der Liste FRITZ bei ihrer Kundgebung vor dem
Parlament.

Passend zu diesem " Theater" sei auch die Art und das Motto der
Kundgebung der Liste FRITZ gewählt: "Was die Spitzenkandidaten der im
Parlament vertretenen Parteien wirklich denken.": Das haben unsere
Darsteller hinter den Faymann, Molterer-, Strache-, Haider- und van
der Bellen- Masken ausgesprochen.", so Zierler.
"Nach zwei Jahren Stillstand und Streit werden jetzt Wahlzuckerl
verteilt. Und wer gestern das Fernsehduell Molterer gegen Faymann
gesehen hat, weiß, dass die Streitereien zwischen ihnen auch in der
nächsten Regierung nicht aufhören werden. Daher ist es ein Irrwitz,
dass beide höchstwahrscheinlich wieder eine Koalition eingehen
werden.", so Zierler abschließend.

Was die "Spitzenkandidaten" der im Parlament vertretenen Parteien
wirklich denken - ein Auszug der Statements:

"Werner Faymann": "Ich bin die neue Wahl - braucht ja keiner
wissen, dass ich als Minister in der Regierung alles mitbeschlossen
habe." "Ich bin zuverlässig - ich kann Ihnen garantieren, dass sich
nichts ändern wird.""Die Mehrwertsteuersenkung ist gerecht: Die
Firmen kriegen’s Geld, und ich die Stimmen."

"Wilhelm Molterer":"Ich gebe Sicherheit - braucht ja keiner
wissen, dass wir ein paar 1000 Polizisten weniger haben.""Geht’s der
Wirtschaft gut, geht uns allen gut - wer braucht schon
Kaufkraft?""Ich halte Wort - in dem Punkt schließe ich mich dem Herrn
Faymann an - ich kann ihnen garantieren, dass sich nichts ändert.
Jeder hat seine Pfründe und so wird’s bleiben."

"Jörg Haider": "Ich bin da, ich bin schon wieder weg, jetzt bin
ich wieder da - bis ich wieder weg bin.""Modell Kärnten - alles
versilbert und trotzdem Schulden. Mein Nachfolger möchte ich nicht
sein!"

"Alexander van der Bellen": "Wir stehen vor einer Richtungswahl -
und wenn es sein muss, warte ich noch 20 Jahre, bis der Wind in meine
Richtung weht.""Wann, wenn nicht jetzt - fragen sie mich etwas
Leichteres. Ich weiß es ja selbst nicht."

"Heinz-Christian Strache": "Ich bin keine Kopie, ich bin keine
Kopie, eine Kopie bin ich nicht." "Ich bin kein Populist - ich sag’
nur, was die Leute hören wollen."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0128 2008-09-24 11:16 241116 Sep 08 DKH0002 0387



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Rückfragehinweis: Theresia Zierler
Tel: 0664/231 44 00

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