- 23.09.2008, 17:41:09
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Betriebsräte/innen fürchten Verschlechterung der Ausbildung der Ärzte/innen und der Arbeitsbedingungen des Universitätspersonals bei Öffnung des Hochschulzugangs
Wien (OTS) - Im neuen Studienplan hat eine überwiegende praktische
und in Kleingruppen organisierte neue Ärzteausbildung zu einer
wesentlichen Abnahme der Studienabbrüche, Verkürzung der Studiendauer
und zur Verbesserung der Qualifikation der Jungärzte/innen geführt.
Eine massive Erhöhung der Studierenden wird unweigerlich zu einer
Verschlechterung der Ausbildungsqualität führen, wenn nicht alle
notwendigen personellen, räumlichen und finanziellen Voraussetzungen
neu dafür geschaffen werden. Gleichzeitig würden sich die
Arbeitsbedingungen des Universitätspersonals nachhaltig
verschlechtern.
Um die spitzenmedizinische Versorgung für die österreichische
Bevölkerung und die Forschung auf internationalem Niveau sicher zu
stellen, muss vor der Erhöhung der Studenten/innenzahlen die
Finanzierung der dazu notwendigen strukturellen Maßnahmen gesichert
sein.
Gleichzeitig fordern wir die Lösung der ohnedies bereits
anstehenden Probleme der Universitäten: die Sanierung der Bausubstanz
auch im Sinne des Arbeitnehmer/innenschutzes, die Einhaltung der
höchstzulässigen Arbeitszeiten und die Finanzierung des
ausverhandelten Kollektivvertrages für die Universitätsangestellten.
Rückfragehinweis:
Betriebsräte/innen der Medizinischen Universitäten Wien,
Graz und Innsbruck:
Medizinische Universität Wien:
Ass.Prof.Ing.Dr. Ingwald Strasser
Tel.: 0664 5127056
Medizinische Universität Graz:
Univ. Prof. Dr. Gerhard Schuhmann
Tel.: 0664 5010634
Medizinische Universität Innsbruck
Univ. Prof. Dr. Martin Tiefenthaler
Tel.: 0669 12369897OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF






