• 19.09.2008, 09:36:22
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AUVA gratuliert österreichischem Paralympics-Team

Wien (OTS) - Gestern Abend kehrte das paralympische Team in die
Heimat zurück. Beim offiziellen Empfang am Flughafen Wien Schwechat
wurden die Spitzenleistungen der Ausnahmesportler gewürdigt.

Im Jahr 1988 erlitt Andreas Vevera einen tragischen
Freizeitunfall. Zwei Wochen Intensivstation und sechs Monate im AUVA
Rehabilitationszentrum Weißer Hof änderten nichts an der Tatsache,
dass er querschnittgelähmt bleibt. Am 18. September 2008, zwanzig
Jahre später, kehrt Andreas Vevera als
Tischtennis-Goldmedaillengewinner bei den Paralympics aus Peking
zurück. Seine Geschichte steht beispielhaft für das gesamte ÖPC Team,
das mit seinen eindrucksvollen Leistungen einmal mehr bewiesen hat,
dass Behinderung nicht mit Einschränkung gleichzusetzen ist.

Mit einem Spitzenergebnis endeten für das österreichische Team die
13. Paralympics in Peking. Viermal Gold - für Thomas Geierspichler
(Marathon), Andrea Scherney (Weitsprung), Andreas Vevera
(Tischtennis) und Wolfgang Schattauer (Handbike) - einmal Silber für
Wolfgang Eibeck (Rad-Einzelzeitfahren) sowie einmal Bronze für Thomas
Geierspichler (800 m) konnte das ÖPC Team mit nach Österreich
bringen. Die beeindruckenden Leistungen der Ausnahmesportler wurden
beim Empfang am Wiener Flughafen entsprechend gewürdigt.

Prof. Dr. Hartmut Pelinka, Ärztlicher Direktor der AUVA, und Dir.
Dr. Peter Janda, zuständig für die Rehabilitation in der AUVA,
begrüßten die erfolgreiche Mannschaft am Flughafen in Schwechat. AUVA
Obmann Dr. Hans Jörg Schelling: "Im Namen der AUVA gratuliere ich dem
gesamten österreichischen Team zu diesem Erfolg. Es hat in Peking
eindrucksvoll bewiesen, dass außerordentliche Leistungen auch mit
Behinderung möglich sind und gibt all jenen Auftrieb, die sich auf
dem langen, mühevollen Weg der Rehabilitation befinden. Es ist uns
daher ein großes Anliegen und eine Freude das paralympische Team zu
fördern und zu unterstützen." Die AUVA unterstützt die Teilnahme
österreichischer SportlerInnen an den Paralympischen Sommerspielen
seit deren Anbeginn im Jahr 1988 in Seoul (Korea).

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen
Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter,
1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler
und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale
Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber.
Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes
Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als
Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich
damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention
- also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von
Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die
Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am
wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von
Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die
Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder
Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre
vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu
verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am
Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und
Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von
besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007
rund 60 Mio. Euro investiert.

Fotohinweis: Bilder zu den Paralympics 2008 finden Sie unter:
http://www.bilder.services.at/paralympics/

Rückfragehinweis:

AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
   Dr. Wilfried Friedl
   Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien      
   Tel.: +43 1 33 111-530
   E-Mail: [email protected]
   Web: www.auva.at

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