• 17.09.2008, 13:10:48
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  • OTS0248 OTW0248

Studie des Deutschen Umweltbundesamtes bestätigt Weg des Dialogforums Flughafen Wien

Wien (OTS) - Die Studie des Deutschen Umweltbundesamtes über den
Zusammenhang zwischen Fluglärm und Medikamentenverbrauch bestätigt
den Weg des Mediationsverfahrens und des Dialogforums Flughafen Wien
und die Richtigkeit der vereinbarten Maßnahmen.

Die Ergebnisse der Studie bestätigen die Richtigkeit des Weges,
den das Dialogforum Flughafen Wien geht und der schon mit dem
Mediationsverfahren im Jahr 2000 begonnen wurde. "Die vereinbarte
Nachtflugregelung schützt die Nachtruhe der Bevölkerung. Sie bewirkt
beispielsweise schon heute, dass zwischen 21:00 Uhr und 7:00 Uhr mit
Ausnahme des östlichsten Randes des 22. Bezirks keine Flugzeuge über
Wien fliegen", stellt DI Wolfgang Hesina, der Geschäftsführer des
Dialogforums klar. Die Nachtflugregelung sieht auch eine Reduzierung
der Starts und Landungen (auf jährlich ma-ximal 3.000) zwischen 23:30
Uhr und 05:30 Uhr vor.

Die bereits im März 2007 in einer überarbeiteten Fassung
erschienene Studie untersucht den Arzneimittelverbrauch als Indikator
für gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Fluglärm. Die Autoren
kommen auf Basis einer soliden wissenschaftlichen Analyse insgesamt
zum Schluss, dass in Genehmigungsverfahren üblicherweise angewendete
Richt- und Grenzwerte zu überdenken sind. Weitere Schlussfolgerungen
streichen u.a. die Wichtigkeit der Minimierung des Lärms generell -
insbesondere in der zweiten Nachthälfte - heraus. Zudem wird
klargestellt, dass bauliche Lärmschutzmaßnahmen geeignet sind, die
nicht durch andere Maßnahmen vermeidbaren Belastungen für den
menschlichen Organismus zu reduzieren.

Mit der Umsetzung des im Mediationsverfahren vereinbarten
Lärmschutzprogramms Flughafen Wien erhält die Bevölkerung der
Anrainergemeinden einen hochwertigen Lärmschutz. Umfangreiche
Lärm-schutzmaßnahmen werden bereits in Zonen mit einem
Dauerschallpegel von 45 dB (Nacht) bzw. 54 dB (Tag) angeboten. Damit
geht das Lärmschutzprogramm Flughafen Wien weit über das gesetzlich
vorgeschriebene Maß hinaus. In Klein-Neusiedl und in Enzersdorf an
der Fischa werden bereits Fenster getauscht. Zwölfaxing und
Margarethen am Moos werden noch heuer folgen. Das Lärmschutz-programm
macht aber beim Fenstertausch nicht halt. Auch umfangreiche
schalltechnische Maßnahmen an Wänden und Dächern werden, wo der
Fenstertausch nicht ausreicht, durchgeführt.

"Mit der Umsetzung der Nachtflugregelung und dem
Lärmschutzprogramm wurde schon 2007 begonnen. Damit werden für die
Region um den Flughafen Wien schon heute Maßnahmen für die Nacht¬ruhe
der Bevölkerung umgesetzt. Das Lärmschutzprogramm Flughafen Wien
setzt weit unter den gesetzlichen Richtwerten der
Bundesumgebungslärmschutzverordnung (65 dB (LDEN), 55 dB (Nacht))
an", schließt Hesina.

Das Dialogforum bietet rund zwei Millionen Menschen aus ca. 120
Gemeinden und drei Bundeslän-dern in Ostösterreich die Möglichkeit,
sich über Repräsentanten in Verhandlung sowie die Umsetzung und
Kontrolle von Maßnahmen gegen die Flugverkehrsbelastungen
einzubringen.

Rückfragehinweis:

DI Wolfgang Hesina, Geschäftsführer
   Verein Dialogforum Flughafen Wien
   Postfach 3, 1300 Wien-Schwechat
   Tel.: +43 (0)1 7007 25251
   eMail: [email protected]
   www.dialogforum.at

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