• 17.09.2008, 13:08:55
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Haben Freie Medien Zukunft? Podiumsdiskussion.

Wien (OTS) - Der Österreichische Medienverband lädt diesen
Donnerstag zur Podiumsdiskussion über den Stellenwert, die Zukunft
und die Probleme der Freien Medien Österreichs mit speziellem Fokus
auf Wien in die Neustiftgasse 36 ein. Ab 18:45 diskutieren in den
Räumlichkeiten von GLOBAL 2000 Freie Medien und Politikerinnen
gemeinsam den Stellenwert, die Probleme und vor allem die Zukunft der
Freien Medien. Es sprechen u.a.:

Klaus Stimeder (Datum),
Marie Ringler (Kultur und Mediensprecherin der Grünen Wiens),
Martin Aschauer (Österreichischer Medienverband und Freies Magazin),
Ritchie Pettauer (Datenschmutz),
Alexander Dechant (Resident),
Barbara Novak (SPÖ-Gemeinderätin),
Susanne Hanger (Österreichische Jugendpresse)
Thomas Weber (the gap - Moderation)

Hintergrund:

Am 2. September hat das renomierte Medium CHiLLi.cc den Betrieb
eingestellt. CHiLLi.cc ist für den Österreischen Medienverband
allerdings nur der erste Stein, der gefallen ist. Es bedarf einer
Lösung, bevor noch weitere Medien dem Weg von CHiLLi.cc folgen. Die
Rahmenbedingungen sind schwierig: Freie Medien sind nicht nur jene
Orte, wo die wahre Ausbildung der Journalisten der Zukunft passiert,
sondern auch ein Garant für Meinungsfreiheit. Dies sollte uns etwas
WERT sein.

Martin Aschauer, Österreichischer Medienverband: CHiLLi war nur
der erste Stein der gefallen ist. Muss noch ein Magazin die Segel
streichen, bevor etwas passiert?

Andreas Klinger, Resident: Content der Gegenwart in Medien der
Zukunft darf nicht an Systemen der Vergangenheit scheitern.

Reinhard Klauser, der Bagger: Innovation braucht Fundament - für
freien Journalismus auf einer sicheren Basis!

Resident, Skug, das Freie Magazin FM5, The Message, Der Bagger,
die Zeitschrift "Die Maske", hydrazine, NOLABEL und die
österreichische Jugendpresse begrüßen die Signale, die
Vizebürgermeisterin Laska (SPÖ) und Marie Ringler (Grüne) in den
letzten Wochen ausgesandt haben, und vor allem das Hilfsangebot
gegenüber CHiLLi.cc. Doch Einmaleffekte lösen keine Probleme, sondern
wären nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Transparente und
substanzielle Förderung junger, professioneller, ehrenamtlich
agierender Medien sollten eigentlich selbstverständlich sein!

Der Österreichische Medienverband fordert die Politik überdies
darauf auf, dass u.a. jener Kulturförderungsbeitrag, der derzeit in
die Altstadterhaltung fließt, überdacht wird. GIS-Gebühren sollten
Medien, nicht aber der Altstadterhaltung dienen!

Eine spannende Diskussion steht bevor! Wir möchten dich und deine
Freunde dazu recht herzlich einladen!!

Neustiftgasse 36, 1070 Wien
Donnerstag 18:45
Der Österreichische Medienverband ist die Plattform des
Interessensaustauschs Freier Medien.
http://www.medienverband.at

Rückfragehinweis:
Mag. Martin Aschauer, [email protected], 0676/3641699

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