OTS0095   29. Juli 2008, 11:34

Pflegevorsorge statt Pflegelücke


Demografischer Wandel und gesellschaftliche
Entwicklungen bringen das staatliche Vorsorgesystem an seine Grenzen.
Die private Pflegeversicherung kann als Ergänzung zur staatlichen
Pflegeversicherung einen wesentlichen Beitrag zur Vorsorge leisten.
Mit einem steuerlichen Anreiz des Staates könnte der Vorsorgewille
noch weiter gestärkt werden.

Das Thema Pflege gilt als große gesellschaftspolitische
Herausforderung für die nächsten Jahre. Die Grenzen des staatlichen
Pflegevorsorgesystems sind bereits erreicht, neue Lösungen werden
gesucht. Gerade in Sachen Vorsorge ist die private
Versicherungswirtschaft kompetenter und bewährter Partner.
Sie bietet die entsprechende Ergänzung, um das Pflegesystem
zukunftsfit zu gestalten. "Dazu bedarf es aber auch der Unterstützung
der öffentlichen Hand: Mithilfe einer Ausweitung der staatlich
geförderten Zukunftsvorsorge auf die Pflegevorsorge würde - wie vor
Jahren bei der Altersvorsorge - ein Signal des Staates für ergänzende
Pflegevorsorge gesetzt werden ", appelliert VVO-Generalsekretär Dir.
Dr. Louis Norman-Audenhove an die Politik.

Staatliche Vorsorgeförderung als Erfolgsmodell

Mit über 1,1 Millionen Verträgen ist die prämiengeförderte
Zukunftsvorsorge ein erfolgreiches Vorzeigemodell für das
Zusammenspiel von staatlicher Förderung und Versicherungswirtschaft.
Durch die Einbeziehung der bereits am Markt vorhandenen
Pflegeversicherungen könnte der Staat nicht nur den Vorsorgewillen
weiter stärken, sondern auch die Finanzierung durch die öffentliche
Hand entlasten. "Um die Nachfrage zu erhöhen, bietet sich die Öffnung
der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge - im Rahmen des bestehenden
jährlichen Förderungsrahmens - für die Pflege an. Staatliche
Förderung und steuerliche Anreize haben immerhin über 1,1 Millionen
Kunden überzeugt. Das Konzept würde sich auch bei der Pflegevorsorge
bewähren", ist Dir. Dr.
Louis Norman-Audenhove überzeugt.

Es gibt am Markt bereits eine Vielzahl von Pflegeprodukten bei an
die zehn Anbietern. Der Grund warum nur etwa 39.000 Verträge
abgeschlossen wurden, liegt auch sicher darin, dass nicht genau
bekannt ist, was der Staat in Zukunft leisten kann oder leisten wird.
Die Versicherung schützt jedenfalls vor Zugriffen auf das eigene
Vermögen und vor Zugriffen auf das Einkommen der Angehörigen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0095 2008-07-29 11:34 291134 Jul 08 VVO0001 0311



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