- 23.07.2008, 09:45:00
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"Konsument" checkt SB-Zonen in Banken: gleich und gleicher
Information und Zugang bzw. Barrierefreiheit noch verbesserungsfähig.
Wien (OTS) - In Österreich wird die Mehrzahl der Bankgeschäfte
mittlerweile in den Selbstbedienungs-Zonen erledigt, was Zeit und oft
auch Geld spart, da etwaige Schaltergebühren entfallen. "Konsument"
hat die SB-Zonen in sieben Banken unter anderem auf Ausstattung,
Bedienungskomfort, Erreichbarkeit und Diskretion untersucht. Fazit:
Es gibt kaum Unterschiede bei der Leistungsfähigkeit, diese liegen
vielmehr im Detail. Allen Banken gemeinsam ist aber, dass der Zugang
zu den SB-Zonen sowie die Nutzerinformationen noch ausbaufähig sind.
Die SB-Zonen der sieben getesteten Banken sind weitgehend gleich
ausgestattet: Je nach Platzangebot finden sich neben Bargeld-,
Kontoauszugs- und Überweisungsautomaten auch Münzzähler, Geldwechsel-
und Quick-Ladegeräte. Vor allem die Bank Austria fällt dadurch auf,
dass sie überdurchschnittlich viele Standardgeräte je Filiale
anbietet. Dieser Vorteil bringt jedoch auch einen Nachteil mit sich:
Da die Geräte oft eng nebeneinander stehen, wird nicht wirklich
ausreichend Schutz vor unerwünschten Spähern geboten. Deutlich
sichtbarer würde man sich in einigen Banken hingegen den Aushang
etwaiger Gebühren, z.B. bei Münzzählern wünschen.
Bislang gab es in jeder Bankfiliale Überweisungsboxen oder
Überweisungsautomaten. Bei Bawag, Volksbank und BKS kann man seine
SB-Überweisungen neuerdings offenbar nur noch per Automat erledigen.
Dazu ist eine Identifikation mittels Bankomatkarte erforderlich, was
die Sicherheit zwar eindeutig erhöht. Werden handschriftlich
ausgefüllte Belege aber nicht problemlos eingelesen, war der Weg für
den Kunden umsonst. "Als Ergänzung zu den Überweisungsboxen sind
solche Automaten sicher sinnvoll. Als alternativloser Ersatz bringen
sie dem Kunden aber keinen Fortschritt", ist
"Konsument"-Finanzexperte Bernd Lausecker überzeugt.
Der Bedienungskomfort fällt in den meisten Banken "gut" aus, die
einzelnen Schritte sind verständlich dargestellt. Die Bedienung wäre
allerdings durch bauliche und technische Maßnahmen noch weiter zu
verbessern, so durch Blendschutz, höhen- und neigungsverstellbare
Bildschirme oder Rampen und eine Unterfahrmöglichkeit für
Rollstuhlfahrer.
Für größtmögliche Sicherheit rät Lausecker, auch in SB-Zonen auf
verdeckte Code-Eingabe zu achten, Bankauszüge und Belege nicht vor
Ort zu entsorgen und das vom Automaten ausgegebene Geld trotz
etwaiger Drängler noch zum Automaten gewandt einzustecken.
Detaillierte Ergebnisse finden sich ab 24.7. im August-"Konsument"
und ab sofort auf der Onlineplattform www.konsument.at.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/ Testmagazin "Konsument" Mag. Sabine Burghart Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 01/588 77 - 256 Email: [email protected] www.konsument.at
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