Wien (OTS) - Nach dem Bekanntwerden weiterer Passagen aus dem Rechnungshofprüfbericht zu den Eurofighter-Vergleichsverhandlungen stellt Werner Kogler, Vorsitzender des Rechnungshofausschusses fest: "Weniger Eurofighter ist zweifellos mehr, und zwar mehr Geld für sinnvolle Dinge. Daran ändert auch die künstliche Erregung in ÖVP Kreisen nichts."
Dass den Einsparungen bei der militärischen Beschaffung die angeblich entgangenen Gegengeschäfte gegengerechnet werden, sei unzulässig. Kogler: "Geschäfte, die nicht stattfinden, können auch nicht weniger werden. Falls das die ÖVP in ihrer Wahlkampferregung vergessen haben sollte, ist sie herzlich eingeladen, die Untersuchungsausschussprotokolle vom letzten Jahr nachzulesen."
Da nun nach dem Finanz- und dem Wirtschaftsministerium auch aus dem Verteidigungsministerium selektiv Teile aus dem Rechungshofbericht gesickert sind, wäre ein Ende der taktischen Spielchen wünschenswert. Die Minister sollten daher in diesem Fall den gesamten Rohbericht dem Parlament zur Verfügung stellen.
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