• 05.07.2008, 12:43:03
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Karas: Sozialdemokraten spielen mit Ängsten – Menschen vertrauen Volksparteien

ÖVP-Europaklubobmann kritisiert reine Wahlkampfrhetorik von Rasmussen und Gusenbauer

Wien, 05. Juli 2008 (ÖVP-PK) „Zunehmend europaweit spielen die
Sozialdemokraten angesichts schlechter Umfragedaten mit den Ängsten
der Menschen. Doch die Menschen vertrauen zu Recht den
Volksparteien“, so ÖVP-Europaklubobmann Mag. Othmar Karas am Rande
des Europa-Forums in Göttweig zu den heutigen Aussagen von SPE-
Präsident Rasmussen sowie Kanzler Gusenbauer. „Die Attacken dieser
beiden Herren sind reine Wahlkampfrhetorik“, kritisiert Karas. „Sie
haben den Rubikon zu Populisten wie Le Pen, Haider und Co.
überschritten und spielen ungeniert mit den Ängsten der Menschen.
Das Vertrauen der Menschen in die EU kann dadurch wohl kaum
gestärkt werden – ist das in ihrem Sinne“, fragt der ÖVP-
Europaklubobmann. ****

„Es ist sehr bedauerlich, dass sich jetzt auch Teile der
europäischen Sozialdemokratie vor den Karren des Gusenbauer-
Faymann-Duos spannen lassen. Gerade jetzt steht Europa vor großen
Herausforderungen, die ein gemeinsames Engagement und einen
positiven Zugang benötigen. Der Kampf gegen den Klimawandel, die
Sicherung unserer Energieversorgung, die Sicherheit unserer
Bürgerinnen und Bürger sowie vor allem auch der rasche Abschluss
der bereits viel zu lang dauernden Vertragsreform: Hier wollen die
Menschen Handlungen sehen und keine Slogans hören”, so Karas
weiter. „Die Volksparteien in Europa handeln im Interesse der
Menschen, die Sozialdemokratie aber schreibt Briefe.“

„Das Haus Europa wurde von christlich-sozialen Volksparteien
mit verantwortungsvollen Sozialdemokraten gebaut. Sie waren immer
die treibende Kraft des europäischen Gedankens“, erinnert Karas.
„So wurde die Europäische Union zu einem einzigartigen
Friedensprojekt und einem Projekt der Stabilität“, sagt der ÖVP-
Europaklubobmann. Es sei daher nicht verwunderlich, dass in den
meisten europäischen Ländern Volksparteien federführend in den
Regierungen sind. „Die Menschen wenden sich von der
Sozialdemokratie ab, die sich in ganz Europa in der Sinnkrise
befindet. Die Europäerinnen und Europäer haben erkannt: Die
Sozialdemokratie sucht aus Mangel an Inhalt, Ideen und Führung den
Ausweg im Populismus – das kann nicht gut gehen“, schließt Karas.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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