- 04.07.2008, 09:22:44
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AK: Anteil der Lohnsteuer an gesamten Steuereinnahmen explodiert
AK Präsident Tumpel fordert eine kräftige Entlastung für ArbeitnehmerInnen
Wien (OTS) - "Wenn das so weiter geht, zahlen die Arbeitnehmer die
gesamten Steuern bald allein", sagt AK Präsident Herbert Tumpel. Der
aktuelle Budgetüberblick, den das Finanzministerium auf der Homepage
veröffentlicht hat, zeigt: Der Finanzminister hat bei der Lohnsteuer
jetzt schon doppelt so viel eingenommen wie für das gesamte Jahr 2008
geplant. Von Jänner bis Mai 2008 wurden um rund 633 Millionen Euro
mehr eingenommen als im letzten Jahr, das ist eine Steigerung von
plus acht Prozent. Insgesamt nahm der Finanzminister von Jahresbeginn
bis Mai 25,8 Milliarden Euro ein, also um 1,4 Milliarden Euro mehr
als im Vergleichzeitraum des Vorjahres. Das heißt: "Die Arbeitnehmer
haben fast die Hälfte der gesamten Steuermehreinnahmen des Staates
erarbeitet. Es ist nur gerecht wenn sie bei der kommenden
Steuerreform eine kräftige Entlastung bekommen", sagt AK Präsident
Tumpel.
"Die Arbeitnehmer haben eine steuerliche Entlastung verdient",
sagt AK Präsident Tumpel. Bereits nach fünf Monaten hat der
Finanzminister jetzt schon bei den Lohnsteuern 633 Millionen
Mehreinnahmen gemacht, doppelt so viel wie für das gesamte Jahr 2008
geplant. Im Vergleich zur Lohnsteuer sind die Mehreinnahmen bei den
Unternehmern mit 97 Millionen Euro bescheiden. "Die aktuellen
Budgetzahlen zeigen, das österreichische Steuersystem belastet
einseitig die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. An dieser
Schieflage muss sich dringend etwas ändern, so Tumpel und fordert:
"Bei der kommenden Steuerreform müssen die Arbeitnehmer und
Arbeitnehmerinnen eine kräftige Entlastung bekommen. Die Lohnsteuern
müssen gesenkt werden, damit die Nettolöhne steigen".
Die Zahlen finden Sie auf der Ministeriumshomepage unter folgender
Adresse: https://www.bmf.gv.at/budget/akthh/2008/200805bvkap52.htm.
Rückfragehinweis:
Sylvia Kuba
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2331
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
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