• 27.06.2008, 16:54:21
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  • OTS0332 OTW0332

Integrationskonferenz: Austausch und Dialog im Mittelpunkt

LH Sausgruber und LR Schwärzler: Integration heißt fordern und fördern

Bregenz (VLK) - Die erste Integrationskonferenz, die heute,
Freitag, 27. Juni, auf Initiative der Vorarlberger Landesregierung im
Landhaus in Bregenz stattgefunden hat, entwickelte sich wie erwartet
zu einem offenen Forum des gemeinsamen Austauschs und Dialogs. "In
diesen Konferenzen kann einerseits das Land seine Schwerpunkte,
Stoßrichtungen und Maßnahmen darlegen. Andererseits erhalten die
Integrationsakteure die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und
Erkenntnisse aus der täglichen Integrationsarbeit einzubringen",
betonen Landeshauptmann Herbert Sausgruber sowie der für
Integrationsfragen verantwortliche Landesrat Erich Schwärzler.

Thema der ersten Integrationskonferenz war heute Freitag der
aktuelle Stand der Integrationspolitik und -arbeit in Vorarlberg
sowie die Herausforderungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Mit
Hinweis auf den Integrationsbericht von 2006 betonte Landeshauptmann
Sausgruber, dass Vorarlberg den notwendigen Wechsel von der
"Ausländerpolitik" hin zu einer modernen "Integrationspolitik"
bereits vollzogen hat. Sausgruber: "Vorarlberg hat sich in den
letzten Jahren eine funktionierende Struktur für die Begleitung und
Gestaltung von Integration aufgebaut."

Weiterer Baustein

Die Integrationskonferenzen sind ein weiterer Baustein dieser
Struktur, erklärt Landesrat Schwärzler: "Durch sie kann der Austausch
und Kontakt zu den Integrationsakteuren im Land dauerhaft
gewährleistet werden". Im Vordergrund stehen die Vernetzung sowie ein
ehrlicher Dialog des Landes mit den Integrationsakteuren, die in
Institutionen, auf kommunaler Ebene, in Vereinen und Initiativen und
als aktive Einzelpersonen tätig sind, so Schwärzler.

Wirksame Gestaltung

"Was seine Integrationsleistung und -struktur anbelangt, braucht
Vorarlberg den Vergleich mit anderen Ländern im deutschen Sprachraum
nicht zu scheuen", betonte Sausgruber. "Integration auf der Grundlage
des Prinzips 'Fordern und Fördern' und mit klaren Spielregeln sorgt
für ein friedliches Miteinander und ein Zusammenleben, das auf
gegenseitigem Respekt und Verständnis beruht", verdeutlicht Landesrat
Schwärzler, für den feststeht, dass sich der bisherige Weg der
Integrationsarbeit im Netzwerk von Bund, Ländern, Gemeinden, Vereinen
und anderen Partnern im gemeinsamen Dialog bewährt hat.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20145
   Fax: 05574/511-20190
   Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse

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