- 27.06.2008, 09:30:00
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Drucker & Druckertinten: Billig hat seinen Preis
"Konsument": Bei Patronen große Einsparung möglich - aber zu Lasten der Qualität.
Wien (OTS) - Überwiegend "gut" schnitten im "Konsument"-Test 16
Tintenstrahl- und Laserdrucker ab. Insbesondere billige Geräte
konnten bei den Farbtintenstrahldruckern aber weniger überzeugen. Ein
Grund dafür: die hohen Tintenkosten - wenn die Originaltinte der
Hersteller verwendet wird. Ein weiterer "Konsument"-Test von 19
Druckerpatronen zeigt jedoch, dass sich auch hier sparen lässt:
Drückt man bei der Druckqualität ein Auge zu, sind mit Fremdtinten
sogar bis zu 90 Prozent Kostenersparnis möglich.
Getestet wurden Farbtintenstrahldrucker, s/w-Laserdrucker und
Farb-Laserdrucker. Auf der Suche nach dem passenden Drucker sagt die
Marke allein jedoch prinzipiell kaum etwas über die Qualität aus:
"Epson"- und "HP"-Modelle erhielten im Test bei den
Tintenstrahldruckern sowohl "gute" als auch "durchschnittliche"
Bewertungen. Einen Anhaltspunkt bietet vielmehr die Preisklasse: Die
billigsten Geräte schnitten im Test in der Regel nur
"durchschnittlich" ab - Ausnahme: der "Canon Pixma iP3500" (75 Euro)
bei den Tintenstrahldruckern und der "Samsung ML-2010R" (80 Euro) bei
den s/w-Laserdruckern. Farb-Laserdrucker haben mit 437 Euro im
Schnitt ohnehin einen höheren Anschaffungspreis, warten dafür aber
mit einer höheren Druckgeschwindigkeit und geringen Kosten für das
Verbrauchsmaterial auf.
Das Einsparungspotenzial hinsichtlich der Druckkosten ist bei den
Billigdruckern gewaltig. "Konsument" hat drei Niedrigpreis-Drucker
von "Canon", "Epson" und "HP" ausgewählt und die Kosten für
Original-Druckerpatronen des jeweiligen Herstellers mit denen von
Drittanbietern verglichen. Zentrales Ergebnis: Keines der 16
Drittanbieter-Produkte reicht hinsichtlich Druckqualität, Handhabung
und Umwelteigenschaften dem Original das Wasser. Besonders die
Fremdtinten für den "Epson"-Drucker konnten weniger überzeugen. "Die
Qualität ist aber auch nicht so schlecht, dass man generell von
Fremdprodukten abraten müsste", resümiert "Konsument"-Experte Paul
Srna. Und: Bei den Druckerpatronen, die "gut" abschneiden sind bis zu
75 Prozent, bei den "durchschnittlich" bewerteten Produkten bis zu 90
Prozent an Einsparung möglich - ein schlagendes Argument.
Bei der Verwendung von Ersatzpatronen sind aber gelegentlich auch
Abstriche in Kauf zu nehmen: zum Beispiel abweichende
Herstellerangaben zur tatsächlich verdruckbaren Tinte, nicht
funktionierende Füllstandskontrollen oder die Patrone wird vom
Drucker nicht akzeptiert. "Die gute Ersatzpatronen-Marke schlechthin
gibt es nicht, sondern es hängt davon ab, welchen Drucker man nutzt
und für welche Art von Ausdruck man sie einsetzen möchte. Fotofreaks
und Perfektionisten mit teureren Druckern bleiben aber besser bei der
Originaltinte", rät Srna abschließend.
Details zu den Testergebnissen gibt es im Juli-"Konsument" und auf
www.konsument.at.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/ Testmagazin "Konsument" Mag. Sabine Burghart Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 01/588 77 - 256 Email: [email protected] www.konsument.at
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