Grüne Rudolfsheim-Fünfhaus: Schließen der Pankahyttn würde keine Probleme lösen
Hebein: FPÖ versucht, politisches Kleingeld herauszuschlagen
Wien (OTS) - "Mit der Forderung, die Pankahyttn in der Johnstraße
zu schließen, beweisen die Freiheitlichen einmal mehr, dass Ihnen
sowohl Anrainer als auch soziale Gruppen egal sind, Hauptsache sie
können politisches Kleingeld herausschlagen", meint Birgit Hebein,
Klubobfrau der Grünen im 15 Bezirk. Das Haus in der Johnstraße ist im
Besitz des Fonds Soziales Wien und für die Unterbringung von sozialen
Gruppen in Notlagen gedacht. "Wenn jetzt nicht Probleme wie
Lärmbelästigung und fehlender Sanierungsmaßnahmen im Interesse aller
gelöst werden, sind diese "nur aufgeschoben".
Bei den laufend stattfindenden runden Tischen werden unter
Beteiligung der Anrainer, Punks und Sozialarbeiter Vereinbarungen
getroffen, die das gemeinsame Leben regeln sollen. Der runde Tisch,
der letzte Woche stattgefunden hat, ergab für Anrainer eine
Verbesserung der Lärmbelastung in den letzten 2 Wochen und
Überlegungen zu baulichen Maßnahmen bzw. Vereinbarungen zur
gemeinsamen Kooperation. "Das ist noch nicht das Ende des Weges, doch
ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", meint Hebein, und
weiter: "das destruktive Verhalten der Freiheitlichen, hier "zu
zündeln" und Menschen gegenseitig auszuspielen ist bekannt und wird
von den Grünen nicht akzeptiert".
Das Entscheidende für ein wirkliches Miteinander vor Ort liegt jetzt
auch beim Fonds Soziales Wien. Die Anrainer warten auf die
versprochene Evaluierung nach einem halben Jahr und fordern klare,
transparente Kriterien. "Der soziale Frieden muss es uns Wert sein,
nach fachlichen, qualitativen und quantitativen Kriterien unter
Berücksichtigung aller Beteiligten eine Evaluierung zu ermöglichen,
die nicht vom Fonds Soziales Wien selbst durchgeführt wird, so Hebein
abschließend.
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