• 20.06.2008, 12:15:01
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Brinek: Broukal soll das Regierungsprogramm studieren und sich konstruktiv an der Diskussion über UG-Novelle beteiligen

Zugangsbedingungen für Master-Studien erweisen sich als dringlicher denn je

Wien, 20. Juni 2008 (ÖVP-PK) „SPÖ-Kollege Broukal soll das
Regierungsprogramm studieren und sich endlich konstruktiv an der
Diskussion über die Novelle zum Universitätsgesetz 2002
beteiligen“, so ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek zu
den heutigen Ausführungen des SPÖ-Wissenschaftssprechers. Die von
Wissenschaftsminister Johannes Hahn vorgelegte Novelle zum
Universitätsgesetz 2002 basiert „selbstverständlich“ auf dem
Regierungsprogramm. Viele Teile der universitären Weiterentwicklung
werden künftig verstärkt die Leistungsvereinbarungen betreffen – so
z.B. Studienangebote für Berufstätige, kollegiale
Kooperationsstrukturen für Wissenschafter/innen sowie Maßnahmen zur
Verbesserung der Betreuungsverhältnisse an Universitäten. ****

„Zugangsbedingungen für Master-Studien erweisen sich als
dringlicher denn je“, so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin weiter.
„Laufend bekomme ich Informationen über deutsche Universitäten, die
strenge Zugangsbestimmungen für Master-Programme etablieren und auf
diese Weise Studierende in österreichische Master-Programme
abdrängen werden. Die Salzburger Psycholog/innen können schon jetzt
ein Lied davon singen“, führte Brinek aus. „Bereits unter
Wissenschaftsminister Einem haben wir uns auf das ‚Bologna’-System
verpflichtet und damit zu drei eigenständigen Studien-Systemen –
nämlich ‚Bachelor’, ‚Master’ und ‚PhD’, die für alle europäischen
Studierenden aus verschiedenen akademischen Kulturen zugänglich
sind. Damit sind die Studierenden sehr inhomogen geworden. Die
Formulierung von Studien-Voraussetzungen bzw. Zugangsbedingungen ab
dem ‚Master’ ist daher absolute Notwendigkeit“, so Brinek.

„Das Leben im europäischen Hochschulraum bedeutet eine Abkehr
vom Provinzdenken“, fordert die ÖVP-Wissenschaftssprecherin. Brinek
verweist in diesem Zusammenhang auf die zahlreichen Gespräche mit
Wissenschaftssprecher Broukal zur Weiterentwicklung des
Universitätsgesetzes. „In vielen Punkten gab es eine Zustimmung von
der SPÖ, die aber teilweise wieder zurückgezogen wurde“, so Brinek
abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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