• 14.06.2008, 16:54:49
  • /
  • OTS0055 OTW0055

Justizministerin Maria Berger zur neuen BSA-Präsidentin gewählt

BSA soll noch stärker zur politischen Denkwerkstatt werden - Scheidender Präsident Caspar Einem übergibt geordnetes Haus

Wien (SK) - Mit eindrucksvollen 96,3 Prozent wurde
Samstagnachmittag Justizministerin Maria Berger zur neuen Präsidentin
des Bundes sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und
KünstlerInnen (BSA) gewählt. Sie folgt damit Caspar Einem nach, der
sechs Jahre lang dieses Amt innehatte, wofür ihm Berger herzlich
dankte: "Ich bin stolz, dass ich dir in diese Funktion nachfolgen
darf". Die neue BSA-Präsidentin umriss in ihrem Referat auch die
künftige Ausrichtung des BSA: So solle der BSA noch stärker zu einer
"politischen Denkwerkstatt" werden - und politische Antworten auf
drängende Fragen geben, die "im Wissen sowohl um den Kern einer
sozialdemokratischen Weltanschauung als auch um aktuelle
Entwicklungen formuliert sind". Der scheidende BSA-Präsident Caspar
Einem betonte in seiner Rede, dass es immer sein Antrieb gewesen sei,
"etwas zu bewegen - und dafür bietet der BSA die ideale Plattform".
Er übergebe den BSA als "geordnetes Haus" und sei davon "überzeugt,
dass es mit dieser wichtigen Organisation unter Maria Berger gut
weitergeht", so Einem, der mit Standing Ovations seitens der
Delegierten bedacht wurde. ****

Berger bedankte sich für die "großartige Unterstützung", die sie
beim heutigen 46. Bundestag des BSA erfahren durfte: "Das gibt mir
viel Schwung für die kommende Arbeit", so die neue BSA-Präsidentin,
die klarmachte, dass der BSA vor allem im Bereich der Programmatik
und der Entwicklung personeller Ressourcen zentrale Funktion habe. So
solle der BSA auch zur "Akademie des politischen Nachwuchses und
damit zur Kaderschmiede der österreichischen Sozialdemokratie
werden". Gerade hinsichtlich der politischen Fortbildung und der
stärkeren Einbeziehung der Jungen habe sich Caspar Einem besonders
verdient gemacht, so Berger, die noch mehr junge Menschen für den BSA
gewinnen will. Vor diesem Hintergrund soll auch die enge Kooperation
mit dem Renner-Institut noch stärker ausgebaut werden, so Berger, die
hier großes Synergiepotential ortete.

Als Beispiele, wo der BSA mit breitem interdisziplinärem Zugang
kluge und sachliche Antworten entwickeln könnte, nannte Berger die
Themen "Wohnen" und "Integration". Beide Bereiche berührten
Zukunftsfragen, so Berger, die sich hier für die Entwicklung eines
"Gesamtverständnisses" statt "verkürzter Antworten" aussprach.
Insgesamt solle der BSA eine Vorfeldorganisation sein, die sich "viel
Offenheit und Breite leistet", so Bergers Einladung etwa an
KünstlerInnen, die "besonders empfindliche Seismographen" seien.

Berger nahm aber auch zu aktuellen Fragen Stellung. So erteilte
sie schwelenden Personaldiskussionen eine klare Absage: Diese seien
"oft ein Zeichen von Einfallslosigkeit. Stattdessen gilt es, die
Ärmel hochzukrempeln und noch mehr Anstrengungen in die Entwicklung
und Kommunikation von politischen Antworten zu investieren", umriss
Berger auch eine der zentralen Aufgaben des BSA. Dank der engagierten
Arbeit Caspar Einems sei der BSA eine "tolle Organisation mit guten
Grundlagen, die es erlauben, richtig durchzustarten", zeigte sich die
neue BSA-Präsidentin voller Elan.

Einem geht mit "freudigem Blick zurück und voraus"

Der scheidende BSA-Präsident Caspar Einem hielt fest, dass er
sowohl mit "freudigem Blick zurück" ("ich bin auch ein bisschen stolz
auf die letzten sechs Jahre") als auch mit "freudigem Blick voraus"
gehe, weil er überzeugt sei, dass Maria Berger die Funktion der
BSA-Präsidentschaft "gut ausfüllen" wird. In seiner Zeit als
BSA-Präsident habe es wichtige Erneuerungs- und Veränderungsschritte
gegeben. So habe sich der BSA in einem "schmerzlichen, aber
notwendigen und reinigenden Prozess" seinen "brauen Flecken" und
seiner Verantwortung gestellt. Daneben habe man aber auch die
"Politische Akademie des BSA" gegründet oder etwa das Programm
"Kamingespräche mit Führungskräften" ins Leben gerufen. Auch die
Gründung einer eigenen Wahlkampfplattform samt eigenem
Verteilmaterial für die Nationalratswahlen 2006 belege die engagierte
Arbeit des BSA, so Einem, der unterstrich, dass es ihm zudem gelang,
den BSA zu verjüngen.

Unter den zahlreichen Delegierten und Gästen des 46. Bundestags
des BSA befanden sich u.a. Altkanzler Franz Vranitzky,
Staatssekretärin Heidrun Silhavy und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef
Kalina. Grußworte gab es von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard
Winterauer, vom Direktor des Renner-Instituts, Karl Duffek, und vom
Präsidenten des Pensionistenverbands Österreich, Karl Blecha. Einig
war man darin, dass Caspar Einem den BSA "umsichtig und hervorragend
geleitet hat". Blecha bekräftigte abschließend, dass "der BSA ein
unverzichtbares Mitglied der sozialdemokratischen Familie ist".
(Schluss) mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel