• 13.06.2008, 13:43:09
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  • OTS0182 OTW0182

Universitätsgesetz-Novelle erhöht Effizienz und Qualität an Österreichs Unis

Landertshammer: Klare Eignungsvoraussetzungen für Studienangebote schafft Transparenz und erleichtert die Studiengestaltung

Wien (PWK468) - "Studienangebote mit klaren
Eingangsvoraussetzungen zu versehen ist keine Einschränkung des
Hochschulzugangs, sondern erhöht die Transparenz und erlaubt eine
effiziente Stu¬diengestaltung." Michael Landertshammer, Leiter der
Bildungspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich,
begrüßt daher die von Bundesminister Hahn angestrebten qualitativen
Zugangsvoraussetzungen im Master und PhD-Bereich. "Wenn für die
Zulassung zu weiterführenden Masterstudien besondere fachliche
Voraussetzungen gewährleistet sein müssen, so handelt es sich
schlichtweg um ein Gebot der Qualitätssicherung. Niemandem ist damit
gedient, sich für ein Masterprogramm anzumelden, ohne die Grundlagen
zu ken¬nen, auf die dieses Studium aufbaut." Im heimischen
Bildungssystem gebe es zahlreiche solcher kritischer Übergänge, wo
die abgebende Bildungseinrichtung die Aufnahmekriterien der
weiterführenden Institution festlegt, so Landertshammer.

Durch den Verzicht auf die Festlegung von Eingangsvoraussetzungen
bei weiterführenden Studien werde das Angebot an
Universitätsabsolventen sicherlich nicht wachsen. "In der Wirtschaft
brauchen wir aber verstärkt hoch¬qualifizierte Akademiker auf allen
Ebenen, d.h. wir brauchen Bachelors, Master und auch PhDs, und zwar
speziell aus den technisch- naturwissenschaftlichen
Studienrichtungen, wo jährlich schon jetzt rund 1.000 Absolventen
zusätzlich benötigt werden", betont Landertshammer.

Das Spekt¬rum der beruflichen Einsatzmög¬lichkeiten
hochqualifizierter Akademiker umfasse die gesamte Wirtschaft, d.h.
nicht allein die großbetrieblichen Struktu¬ren, sondern auch in
kleinen und mittleren Unternehmen sei Wissenstransfer durch die
Be¬schäftigung von Akademikern eine Zukunftshoffnung. "Daher müssen
wir in diesem Bereich besonders auf Effizienz und Qualität setzen,
was auch das zentrale Anliegen der aktuellen Novelle zum
Universitätsgesetz ist", so der Bildungsexperte abschließend. (Ne)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Abteilung für Bildungspolitik
   Dr. Klaus Schedler
   Tel.: (++43) 0590 900-4088
   Fax: (++43) 0590 900-261
   mailto:[email protected]
   http://wko.at/bp

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