• 13.06.2008, 12:43:51
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Forschungsrat unterstützt Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes 2002

Wien (OTS) - Am 12. Juni 2008 wurde vom BMWF die Novelle zum UG
2002 vorgelegt. Die Reformen des Universitätsgesetzes 2002 haben -
auch im internationalen Vergleich - viel sehr positive Beachtung
gefunden. Jetzt geht es um die Beseitigung kleinerer Schwachpunkte,
damit die Universitäten ihr Potential in Forschung und Lehre in
eigener Verantwortung entwickeln können.

Der Forschungsrat unterstützt diese Entwicklung, wie der
Vorsitzende Knut Consemüller betont: "Die Eigenverantwortung muss
sich auch in den Detailregelungen wieder finden. Die nun
vorgeschlagenen eignungsorientierten Zulassungsregelungen sind ein
wichtiger Schritt zur Stärkung der Autonomie. Bereits vor
Implementierung des UG 2002 hatte der Rat, übrigens wie bei den
Fachhochschulen üblich, eignungsorientierte Zulassungsregelungen
gefordert."

Der stellvertretende Ratsvorsitzende Günther Bonn weist darauf
hin, dass "das wesentliche Kriterium bei der Selektion die Qualität
sein muss, wir brauchen die besten Köpfe, um international
erfolgreich zu sein; Dabei sollen die höchstqualifizierten
Universitätsprofessorinnen und -professoren die verantwortliche
Leitungsfunktion wahrnehmen, wobei den hervorragenden habilitierten,
jungen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern vermehrt die Chance
gegeben werden muss, sich in diese Leitungsgruppe zu integrieren."
Die neuen Gestaltungsregeln für die Leistungsvereinbarungen werden
zur Profilbildung in der Eigenverantwortung der Universitäten
beitragen, aber gleichzeitig die Transparenz der gesellschaftlichen
Aufgaben der Universitäten schärfen.

Rückfragehinweis:
DI Dr. Ludovit Garzik - Geschäftsführer RFTE
Tel.: 01 - 713 14 14

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