• 06.06.2008, 09:32:29
  • /
  • OTS0040 OTW0040

Globalisierung eröffnet dem Berufsbild Spediteur ständig neue Möglichkeiten

Salcher: "Viele Chefs aus der Branche haben als Speditionslehrling den Grundstein für ihre Karriere gelegt"

Wien (PWK441) - "Spedition und Logistik" ist eine der wichtigsten
Zukunftsbranchen der heimischen Wirtschaft. In Österreich arbeiten
derzeit rund 200.000 Personen dafür, dass Güterströme global fließen.

Wie Hans-Dieter Salcher, Sprecher der Logistiker in der WKÖ
hervorhebt, eröffnen sich durch die Globalisierung laufend neue
Tätigkeitsfelder. Der Spediteur sorgt dabei für die optimale
Verteilung der Waren. "Er kann von und nach jedem Punkt der Erde
Transporte organisieren und nutzt dabei alle Möglichkeiten einer
wirtschaftlich vernünftigen Transportabwicklung. Sein Know How ist
hochqualifiziert, seine oft auch persönlichen Verbindungen und
Kontakte sind weltweit: Deshalb sind für diesen Beruf gute
Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich", beschreibt Salcher das
Berufsbild.

Der Spediteur wählt die jeweils günstigsten Verkehrswege und
schließt mit Eisenbahn, Straßentransport-, Luftfahrtunternehmungen
und Reedereien Beförderungsverträge ab. Er organisiert, kalkuliert
und entscheidet. Dafür braucht er eine gründliche, vielseitige
Ausbildung und die Bereitschaft, aus der täglichen Erfahrung
weiterzulernen.

Speditionskaufleute sind hochqualifizierte und dementsprechend gut
bezahlte Fachkräfte. Ob als Angestellter oder Selbständiger, die
Ausbildung gewährleistet vielfältige Aufstiegschancen. "Einige
Generaldirektoren der größten österreichischen Speditionsbetriebe
haben selbst als Lehrling ihre Berufslaufbahn begonnen", berichtet
Salcher in diesem Zusammenhang. Die Lehrzeit beträgt drei Jahre,
wobei eine Matura an den AHS ein Jahr der dreijährigen Lehrzeit
ersetzt. Neben der Praxis im Betrieb ist der Besuch der
Speditionsberufsschule vorgeschrieben (entweder in Wien,
Längenfeldgasse 11-13, 1120 Wien, in der Steiermark in Mitterdorf
oder in Oberösterreich in Braunau).

Seit Herbst 2004 wird die Qualifikation zum "Speditionslogistiker"
bzw. zur "Speditionslogistikerin" angeboten. Die Qualifikation kann
im Rahmen einer selbständigen kompletten Lehre oder als
Höherqualifizierung nach der Lehre als "Speditionskaufmann/-frau"
erworben werden. "Im Unterschied zum Speditionskaufmann, bei dem das
Hauptaugenmerk auf dem internationalen Transportwesen liegt, sehen
wir den Speditionslogistiker vor allem als Partner der heimischen
Wirtschaft. Der Speditionslogistiker plant für Unternehmen den
kompletten Logistik-Prozess und wickelt diesen auch ab", erklärt dazu
der Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr, Komm.Rat Harald
Bollmann, selber ein erfahrener Spediteur.

754 Speditionskaufleute sowie 74 Speditionslogistiker befanden
sich Ende 2007 in Ausbildung. Mit knapp 40 Prozent sind in beiden
Lehren die Frauen erfreulich gut vertreten. (hp)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Fachverband Spedition & Logistik
   Mag. Alexander Piekniczek
   Tel.: (++43) 0590 900-3252
   Fax: (++43) 0590 900-282
   mailto:[email protected]
   http://wko.at/spediteure

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel