- 04.06.2008, 22:18:59
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Greenpeace zum Zwischenfall in Krsko: Kein Vertrauen in die Betreiber der AKW-Anlage
Ljubljana/Wien (OTS) - Nach dem heutigen Störfall im slowenischen
Atomkraftwerk Krsko, dessen Auswirkungen noch nicht bekannt sind,
bemüht sich Greenpeace um unabhängige Informationen aus Slowenien.
"Wir vertrauen den Betreibern von Atomanlagen nicht, weil diese dazu
neigen, Informationen zurückzuhalten", sagt Greenpeace-Sprecher
Herwig Schuster. "Wir haben erst kürzlich beim Störfall im spanischen
AKW Asco 1 gesehen, dass für die Bevölkerung relevante Informationen
nicht preisgegeben wurden", so der Greenpeace-Experte weiter.
"Wir hoffen natürlich, dass beim heutigen Störfall keinerlei
Radioaktivität ausgetreten ist. Doch für eine Entwarnung ist es noch
bei weitem zu früh. Schon allein aufgrund der EU-weiten Warnung gehen
wir davon aus, dass es sich bei diesem Störfall um einen der
Besorgnis erregendsten Fälle der letzten Jahre im Raum Mitteleuropa
handelt", betont Herwig Schuster. "Auf alle Fälle hat dieser
neuerliche Störfall gezeigt, dass Atomkraft höchst unsicher bleibt
und schon allein deshalb keine Zukunft haben darf", so Schuster
weiter.
Für Krsko besteht darüber hinaus ohnedies eine permanente
Gefährdung: "Das AKW Krsko liegt in einem stark Erdbeben gefährdeten
Gebiet und muss schon allein deshalb auf Dauer vom Netz genommen
werden", so Schuster abschließend.
Rückfragehinweis:
Attila Cerman, Greenpeace CEE
Tel.: 0664-3435354
Bernhard Obermayr, Greenpeace CEE
Tel.: 0664-4904986OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP






