• 21.05.2008, 12:43:28
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  • OTS0184 OTW0184

Hermann Bahr - Jaroslav Kvapil

Eine Freundschaft jenseits nationaler Vorgaben

Wien (OTS) -

Österreichisches Theatermuseum, 4. Juni bis 28. September 2008

Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation
am Mittwoch, dem 4. Juni 2008 um 18 Uhr
im Österreichischen Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, Wien I

Die erstmals publizierte Korrespondenz des österreichischen
Schriftstellers Hermann Bahr mit dem tschechischen Autor, Theatermann
und Politiker Jaroslav Kvapil beleuchtet ein weitgehend unbekanntes
Kapitel der Berührung der slawischen mit der deutschsprachigen
Kultur.

Im Zentrum stehen dabei die vielfältigen ästhetischen wie
(kultur-)politischen Aktivitäten der beiden Protagonisten, die in
dieser Ausstellung kursorisch vorgestellt und durch Briefe
dokumentiert werden.

Obwohl sie die engstirnigen nationalen Vorstellungen ihrer Zeit
nicht teilten, werden die unterschiedlichen Ansichten der beiden
Künstler spätestens in der Zeit des Ersten Weltkrieges deutlich.
Während Hermann Bahr die Beschäftigung mit Böhmen dazu diente, so
etwas wie eine genuin österreichische (später: europäische) Identität
zu konstruieren und an die Reformierbarkeit Österreichs in einen
Staat sich selbst und frei bestimmender Völker glaubte, war Kvapil an
der Entstehung der Tschechoslowakei entscheidend beteiligt. Trotz
dieser Differenzen hielt der 1896 einsetzende Briefwechsel bis zu
Bahrs Tod an.

Hermann Bahr - Jaroslav Kvapil. Briefe, Texte, Dokumente
von Kurt Ifkovits
unter Mitarbeit von Hana Blahová
Peter Lang Verlag

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

Rückfragehinweis:

Andreas Kugler
   Öffentlichkeitsarbeit und Direktionsassistenz
   Tel: ( +43 1 ) 525 24 / 5315
   Fax: ( +43 1 ) 525 24 / 5399
   [email protected] 
   www.theatermuseum.at

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