- 19.05.2008, 11:32:57
- /
- OTS0120 OTW0120
Virtuelle Beratungsstelle "Helpchat" für Frauen und Mädchen
Mikl-Leitner: Niederschwelliger Zugang als erste Hilfe
St. Pölten (NLK) - Der so genannte "Helpchat", eine unter
www.haltdergewalt.at leicht zugängliche, virtuelle Beratungsstelle
für Frauen und Mädchen, die in ihrem Lebensumfeld von physischer,
psychischer oder sexueller häuslicher Gewalt betroffen sind, ist seit
wenigen Tagen wieder als Online-Beratungsangebot abrufbar. Jeden
Montag zwischen 19 und 22 Uhr stehen hier abwechselnd zwei
Gewaltexpertinnen als Moderatorinnen bzw. Beraterinnen zur Verfügung,
die Betroffenen mit professioneller Hilfe und Beratung zur Seite
stehen.
"Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache. Ergänzend zu den
gesetzlichen Schutzmaßnahmen müssen wir deswegen auch einen
niederschwelligen Zugang als erste Hilfe für den Ausstieg aus der
Gewaltspirale anbieten. Ich freue mich, dass es gelungen ist, den
‚Helpchat’ wieder zu aktivieren und Frauen damit eine einfache,
unbürokratische Hilfestellung zu geben", meinte dazu Landesrätin Mag.
Johanna Mikl-Leitner.
Der "Helpchat" versteht sich aber nicht nur als
Online-Beratungsstelle, sondern auch als Gesprächsforum und
Anlaufstelle für die Bildung von Selbsthilfegruppen. Zudem können
hier via Links Informationen über die Gesetzeslage, über
Opferschutzeinrichtungen und Beratungsstellen eingeholt werden.
Der "Helpchat" wurde im Jahr 2000 vom Verein Autonome
Österreichische Frauenhäuser (AÖF) ins Leben gerufen und zuletzt
gemeinsam mit dem Frauenberatungs- und Bildungszentrum "Frauen für
Frauen" in Hollabrunn betreut. Im Jänner 2007 musste der "Helpchat"
seinen Betrieb aus finanziellen Gründen einstellen. Nun kann das
Onlineangebot mit Unterstützung durch die Bundesländer
Niederösterreich, Kärnten, Oberösterreich und Burgenland und dem
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend wieder in
Betrieb genommen werden.
Die Bedeutung dieser Form der Beratung wird seit Jahren mittels
Studien wie der "Österreichischen Webanalyse" belegt. Diese
Untersuchungen haben ergeben, dass die Zahl der Internet-UserInnen
ständig steigt und dass Onlineberatungen dem Medienverhalten vor
allem von jüngeren Frauen und Mädchen voll entsprechen.
Nähere Informationen: Verein Autonome Österreichische
Frauenhäuser, Maria Rösslhumer, Telefon 01/544 08 20 bzw. Amt der NÖ
Landesregierung, Maria Rigler, Telefon 02742/9005-13309, e-mail
[email protected].
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
http://www.noe.gv.at/nlk
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK






