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OTS0141   14. Mai 2008, 11:24

Fast jede dritte IR-Abteilung erwartet wachsende Budgets



Hamburg (ots) - Gut jede dritte Investor Relations-Abteilung
rechnet für dieses Jahr mit wachsenden Budgets. Dies ist ein Ergebnis
aus dem gemeinsam von news aktuell, Faktenkontor, CAT Consultants und
dem Handelsblatt veröffentlichten Finanzmarkt-Trendmonitor. An der
Online-Umfrage haben insgesamt 273 Fach- und Führungskräfte aus der
Investor Relations-Branche teilgenommen.

Fast ein Drittel der Befragten aus IR-Abteilungen (31,4 Prozent)
erwartet für 2008 im Vergleich zum Vorjahr steigende Budgets von bis
zu 10 Prozent oder mehr. Noch optimistischer äußern sich die
IR-Agenturen: Hier gehen sogar mehr als 40 Prozent der Befragten von
wachsenden Honorarumsätzen für dieses Jahr aus.

Weitere Ergebnisse des Finanzmarkt-Trendmonitors:

* Die starken Kurseinbrüche am 21. und 22. Januar 2008 kamen für
viele IR-Fachkräfte überraschend. Knapp 44 Prozent der Befragten aus
IR-Agenturen und fast ein Drittel aller IR-Abteilungen geben an, dass
sie die Einbrüche eher früher erwartet hätten.

* Rund 59 Prozent der Befragten aus IR-Abteilungen berichten,
keine besondere Vorsorge für Kurseinbrüche ihres Unternehmens
getroffen zu haben. IR-Agenturen agieren vorsichtiger: 21 Prozent der
Befragten besitzen einen Krisenplan.

* Trotz Turbulenzen an der Börse haben sich die Aktionärsanfragen
kaum erhöht. Mehr als die Hälfte der IR-Abteilungen sind dieser
Meinung. Fast 6 Prozent bemerken sogar einen Rückgang der Anfragen.
Gut 23 Prozent der Befragten aus IR-Agenturen geben an, dass die Zahl
der Anfragen leicht gestiegen ist.

* Der Börsensturm hat nicht zu einer Erhöhung der Rating-Fragen
bei IR-Abteilungen -und Agenturen beigetragen. IR-Fachkräfte erhalten
Anfragen zum Thema Rating in überwiegend unregelmäßigen Abständen -
das Niveau ist im Zuge des Börsensturms allerdings nicht signifikant
gestiegen. 35 Prozent der IR-Abteilungen und fast 30 Prozent der
IR-Agenturen geben sogar an, dass ihnen Rating-Fragen bisher noch gar
nicht gestellt wurden.

* Die Anzahl der verbreiteten Pflichtmitteilungen ist durch das
Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz gestiegen. Dies geben jeweils
etwa zwei Drittel der Befragten aus IR-Agenturen und IR-Abteilungen
an. Nur jeder Fünfte bemerkte keine Veränderungen im
Meldungsaufkommen.

Über den Finanzmarkt-Trendmonitor:

Für den Finanzmarkt-Trendmonitor wurden die Antworten von 273
Fach- und Führungskräften aus IR-Abteilungen und IR-Agenturen
ausgewertet. Initiatoren der Studie sind news aktuell
(www.newsaktuell.de), die IR-Agentur CAT Consultants
(www.cat-consultants.de), die PR-Agentur Faktenkontor
(www.faktenkontor.de) sowie das Handelsblatt (www.handelsblatt.com).
news aktuell ist der Anbieter des Publizitätsservices euro adhoc
(www.euroadhoc.com). Die Online-Umfrage wird regelmäßig zweimal im
Jahr durchgeführt, um Branchentrends kontinuierlich und umfassend zu
untersuchen.

Der vollständige Berichtsband kann gegen eine Schutzgebühr von
75 Euro bei Faktenkontor bestellt werden: info@faktenkontor.de

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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