BZÖ-Gallo: Antrag auf Änderung des Religionsunterrichtsgesetzes beschlossen
BZÖ übernimmt einmal mehr die Führungsrolle bei der Umsetzung wichtiger Anliegen der Menschen
Klagenfurt (OTS) - "Einmal mehr zeigt sich, dass das BZÖ jene
politische Kraft im Lande ist, die bei der Umsetzung wichtiger
Anliegen der Menschen die Führungsrolle einnimmt. Die Änderung des
Religionsunterrichtsgesetzes ist ein gutes Beispiel dafür. Auf
Initiative des BZÖ konnte im zuständigen Bildungs- und Schulausschuss
ein Konsens unter den Parteien erzielt werden. Der Antrag wurde
einstimmig angenommen", sagt der stellvertretende BZÖ-Klubobmann und
Ausschussvorsitzende LAbg. DI Johann A. Gallo.
Bisher sei es Usus, dass der Staat für den Religionsunterricht zahlen
müsse, aber weder einen Einfluss auf die Auswahl der Religionslehrer
und noch auf die Lehrinhalte habe. Dies obliege einzig und allein der
Religionsgemeinschaft. Beim Islam-Unterricht gebe es immer wieder das
Problem, dass einige Religionslehrer den Unterricht dazu verwenden,
um Radikalismus und Fanatismus zu schüren. "Daher hat das BZÖ den
Antrag eingebracht, dass durch eine Änderung des
Religionsunterrichtsgesetzes eine verfassungskonforme Kontrolle des
Islam-Unterrichts in den Schulen ermöglicht wird. Im Zuge der
Kontrollen soll es möglich sein, die Lehrpläne zu durchforsten, ob
sie mit den Prinzipien der österreichischen Verfassung
übereinstimmen", so Gallo.
Dies sei sehr wichtig für die Praxis. So habe es beispielsweise im
vergangenen Jahr in Klagenfurt-St. Ruprecht Probleme gegeben. Dort
hätten sich achtjährige moslemische Kinder geweigert, an einer
christlichen Kirche vorbeizugehen. Es gab Mutmaßungen, dass der
Religionslehrer die Kinder aufgewiegelt habe. Wenn es Kontrollen
gäbe, könnte man herausfinden, was in solchen Fällen die wahren
Hintergründe seien. Nach anfänglicher Skepsis habe auch die SPÖ dem
Antrag auf Änderung des Religionsunterrichtsgesetzes zugestimmt. Und
nicht nur das: Auf Wunsch der SPÖ sei es zu einer Ausweitung des
Antrages auf alle Religionsgemeinschaften gekommen.
(Schluss)
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