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Mölzer: Partnerschaftsabkommen zwischen FPÖ und SRS ist wichtiger Schritt zur Stärkung der patriotischen Kräfte Europas

Wahlsieg der SRS wäre wünschenswert, weil diese Partei Rückgrat hat und Serbien nicht am Brüsseler Altar opfern will

Wien (OTS) - Das zwischen der Freiheitlichen Partei Österreichs
und der Serbischen Radikalen Partei (SRS) gestern geschlossene Partnerschaftsabkommen sei ein wichtiger Schritt für eine verstärkte Zusammenarbeit patriotischer und rechtsdemokratischer Parteien auf europäischer Ebene, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Nur wenn Europas Patrioten an einem Strang ziehen, können die Fehlentwicklungen der Europäischen Union beseitigt werden. Vor allem aber ist es wichtig, dass gleichgesinnte rechte Parteien aufeinander zugehen und sich nicht zur Freude des linken Polit-Establishments gegenseitig ausgrenzen", betonte Mölzer.

Weil sich, so der freiheitliche Europaparlamentarier, die SRS gegen die Vorgaben der "political correctness" und das drohende EU-Diktat stemme, werde von maßgeblichen Kreisen versucht, diese Partei als "anti-europäisch" oder als "anti-demokratisch" zu punzieren. "Aber wer gegen die EU ist, ist noch lange kein Anti-Europäer. Im Gegenteil: Wer gegen die real existierende EU mit all ihren Fehlentwicklungen ist, ist ein besserer Europäer als alle selbsternannten Mustereuropäer und Brüssel-Anbeter", unterstrich Mölzer.

Zur serbischen Parlamentswahl am Sonntag erklärte der freiheitliche EU-Mandatar, dass die offenkundigen Einmischungsversuche Brüssels in den Wahlkampf, etwa durch die Unterzeichnung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens, ein noch nie da gewesener Skandal seien. "Weil von Parteichef Nikolic abwärts die SRS Rückgrat hat und die Souveränität Serbiens nicht bedingungslos am Brüsseler Altar opfern will, soll alles versucht werden, um der stärksten politischen Kraft Serbiens Wähler abspenstig zu machen", kritisierte Mölzer.

Eine andere Frage sei aber, ob die Strategie Brüssels aufgehen werde: "Die Serben sind stolzes Volk und der Versuch der EU, ihnen den Kosovo unter Bruch des Völkerrechts wegzunehmen, hat vielen die Augen geöffnet. Daher ist es wünschenswert wenn - wie Umfragen vorhersagen - am Sonntag die Serbische Radikale Partei die Parlamentswahl gewinnt", schloss Mölzer.

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