• 05.05.2008, 12:19:33
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ÖH: Gemeinsame Lehrenden-Kurie höchst an der Zeit

Drittel-Parität im Senat gefordert

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
fordert "das Zusammenführen aller habilitierten Lehrenden unter dem
gemeinsamen Dach einer Kurie. Dass nur ProfessorInnen, und damit
lediglich 18 Prozent des wissenschaftlichen Personals, die Geschicke
der Universitäten dank absoluter Mehrheit im Senat bestimmen sollen,
ist nicht mehr zeitgemäß", plädiert Verena Czaby (ÖH-Vorsitzteam) für
eine Änderung im Zuge der anstehenden Novellierung des
Universitätsgesetzes (UG).

"Bereits die parlamentarische UG-Enquete signalisierte breite
Zustimmung für die Schaffung einer gemeinsamen Kurie. Es ist nur eine
Frage der Zeit bis dieser überreifen Idee auch gesetzlich Rechnung
getragen wird. Soll die UG-Novelle ein Fortschritt für die rechtliche
Grundlage der Universitäten sein, muss die demokratische
Mitbestimmung ausgebaut werden", konstatiert Lisa Schindler
(ÖH-Vorsitzteam) und spricht sich im gleichen Atemzug "für die
Einführung der Drittel-Parität - bestehend aus habilitierte
Lehrenden, nicht habilitiertem Mittelbau und Studierenden - im Senat"
aus.

Das rot-schwarze Koalitionsprogramm sieht für alle
WissenschafterInnen eine einheitliche Gruppe (Kurie) vor. "Der
Koalitionspakt spricht eine eindeutige Sprache. Außerdem macht es
schlicht keinen Sinn Habilitierte in zwei Kurien zu trennen. Die
Weiterentwicklung des UG 2002 bietet sich für die Implementierung der
gemeinsamen Kurie aller Lehrenden deshalb bestens an", schließt
Hartwig Brandl (ÖH-Vorsitzteam).

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Florian Kozák, Pressesprecher
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 217
mailto: [email protected] http://www.oeh.ac.at

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