Volkshilfe Wien erhielt Top-Preise für Betriebliche Gesundheitsförderung

Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky übergab höchsten Preis des Netzwerkes BGF; Bundesarbeitskammer verlieh Sonderpreis für MitarbeiterInnenbeteiligung.

Wien (OTS) - Im Rahmen eines Festaktes im Wiener Kursalon wurde
die Volkshilfe Wien am 23. April 2008 mit dem 1. Preis für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) in der Kategorie "Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten" ausgezeichnet. Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky, Präsidentin des Fonds Gesundes Österreich, übergab die Ehrung. Darüber hinaus wurde die Volkshilfe Wien für Ihre umfassende Beteiligung von MitarbeiterInnen und Betriebsrat von der Bundesarbeitskammer mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

"Die Verleihung dieser Preise für Betriebliche Gesundheitsförderung bestätigt uns in unseren Anstrengungen, die Arbeitsbedingungen unserer MitarbeiterInnen in der mobilen Pflege und Betreuung nachhaltig zu verbessern", erklärte Dr. Herbert P. Kornfeld, Geschäftsführer der Volkshilfe Wien: "Als soziales Dienstleistungsunternehmen sind wir nicht nur unseren KlientInnen verpflichtet, sondern auch in hohem Maß unseren MitarbeiterInnen." Kornfeld bezeichnete "Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit" als "wichtige Elemente für den Erfolg eines Unternehmens". Für die beiden Top-Preise bedankte sich Kornfeld "stellvertretend für die MitarbeiterInnen, denen dieser Preis gewidmet ist". Die Qualität der sozialen Dienstleistungen der Volkshilfe Wien sei "untrennbar mit dem Wohlergehen der MitarbeiterInnen verbunden", so Kornfeld.

Für herausragende Bemühungen um die MitarbeiterInnen

Als BGF-Preisträgerin 2008 gekürt wurde die Volkshilfe Wien von einer unabhängigen Fachjury des Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsförderung. Ausgezeichnet wurden damit die herausragenden Bemühungen der Volkshilfe Wien um Ihre MitarbeiterInnen. Unterstützt wird der Preis von der Sozialversicherung, dem Fonds Gesundes Österreich, der Bundesarbeitskammer, der Wirtschaftskammer Österreich, der AUVA, dem Österreichischen Gewerkschaftsbund und der Industriellenvereinigung. Diese Zusammensetzung dokumentiert die Bedeutung, die der Betrieblichen Gesundheitsförderung von den Sozialpartnern und der Sozialversicherung beigemessen wird.

Der BGF-Preis wird alle drei Jahre in zwei Kategorien vergeben, an Unternehmen mit unter 100 MitarbeiterInnen und an Unternehmen mit mehr als 100 MitarbeiterInnen. Die fünf Phasen (Konstituierung, Diagnose, Planung, Umsetzung und Evaluierung/Bewertung der Ergebnisse) in einem hervorragenden Gesundheitsförderungsprojekt durchlaufen haben. Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt auf Grundlage der Qualitätskriterien des Europäischen Netzwerkes für BGF (BKK Bundesverband 1999).

Gesunde MitarbeiterInnen - hohe Qualität in der Klientenbetreuung

In einer 3-jährigen Laufzeit - von 2004 bis 2007 - hat die Volkshilfe Wien ein nach den Standards der modernen BGF konzipiertes Projekt umgesetzt, von dem sowohl das Unternehmen als auch dessen rund 900 MitarbeiterInnen im Bereich mobile Pflege und Betreuung profitieren. "ICH tu´ was für MICH!" wurde gemeinsam mit der Unternehmensberatung IBG (Institut für humanökologische Unternehmensführung) und der Gruppe FIT-VITAL entworfen und realisiert. Kofinanziert wurde das Projekt vom Fonds Gesundes Österreich, die Wiener Gebietskrankenkasse unterstützte bei der Umsetzung der Maßnahmen.

Nach Abschluss des Projektes gelang die nachhaltige Implementierung der erfolgreich erprobten Maßnahmen in den betrieblichen Alltag, welche der Volkshilfe Wien die Nominierung für die Preisverleihung eintrug. Die Erfolge dieser Strategie sind bereits sichtbar: Das körperliche Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen der Volkshilfe Wien haben sich in den letzten Jahren bereits deutlich gesteigert.

Im Fokus: Erhalt der Arbeitsfähigkeit

Neben emotionalen Belastungen, denen MitarbeiterInnen in Pflegeberufen generell ausgesetzt sind, ergeben sich beim mobilen Pflegepersonal zusätzlich Stressbelastungen durch Zeitdruck, fehlende Möglichkeiten zum Gedankenaustausch und körperliche Anstrengung. Eine der wichtigsten Vorgaben für das Projekt war die langfristige Erhaltung der Arbeitsfähigkeit am Arbeitsplatz mit dem Fokus auf ältere ArbeitnehmerInnen. Der hohen Fluktuation, die in Pflegeberufen üblicherweise durch das tägliche Spannungsfeld zwischen KlientInnen-und Wirtschaftlichkeitsorientierung auftritt, soll durch die Betriebliche Gesundheitsförderung aktiv entgegen gewirkt, die Arbeitsfähigkeit erhalten und die Arbeitszufriedenheit erhöht werden - was nicht nur den MitarbeiterInnen, sondern auch den KlientInnen zugute kommt.

Volkshilfe Wien-Geschäftsführer Kornfeld: "Die Verleihung ist nicht nur eine Bestätigung, im Zuge des 3-jährigen Projektes die richtigen Maßnahmen umgesetzt zu haben, sondern es ist viel mehr ein Ansporn, auch in Zukunft eine kontinuierliche Kultivierung der betrieblichen Gesundheitsförderung in der Organisation zu pflegen."

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