- 23.04.2008, 13:09:15
- /
- OTS0233 OTW0233
Science on Stage am 28.4.: Beste Unterrichtskonzepte für Naturwissenschaften gesucht - spannende Vorträge für SchülerInnen
Europaweiter Wettbewerb bringt Best Practice-Beispiele in die Öffentlichkeit - mit Live-Experimenten und Funkenflug
Wien (OTS) - "Es gibt keinen Mangel an Talenten - ganz im
Gegenteil. Immer mehr Hochbegabte studieren Informatik und lassen die
klassischen Naturwissenschaften links liegen. Dabei sind Physiker und
Techniker gefragter denn je", erklärt Dr. Christian Gottfried, Leiter
von "Science on Stage" in Österreich. Seit 2000 organisiert der
Physiker jährlich den Wettbewerb, der die besten Unterrichtsmethoden
für die Naturwissenschaften auszeichnet. "Wir wollen den
Forschermangel an der Wurzel packen und suchen deshalb Lehrer und
Forscher, die Begabte mit innovativen Lehrmethoden für die
naturwissenschaftlichen Fächer begeistern."
Unter den Finalistenprojekten, die sich am 28. April mit eigenen
Ständen in der Ovalhalle des MQ präsentieren, befinden sich etwa
"SAVE&WIN", ein Energiesparprojekt der Hauptschule Munderfing,
"Raindrops are Falling", ein Modell der Volksschule Lichtenberg, bei
dem der Regentropfen zum Ausgangspunkt für die Erklärung (fast) aller
physikalischen Grundprinzipien wird, oder auch eine Box zur
Aufstellung in Schulen, die Partikel der kosmischen Strahlung als
Funken sichtbar macht.
Vorträge für Schülergruppen - Gäste können bestes Projekt wählen
Als besonderen Anreiz bietet "Science on Stage" eine Reihe von
Präsentationen aus den innovativsten und auch kontroversiellsten
Sparten der Naturwissenschaften. Im Mittelpunkt steht heuer das Thema
Geweberegeneration mit Univ.-Prof. Dr. Heinz Redl, Leiter des Ludwig
Boltzmann Instituts für klinische und experimentelle Traumatologie.
Er wird zum Thema "Tissue Engineering - Kann man damit Ersatzorgane
herstellen?" referieren, während sein Kollege Univ.-Prof. DDr. Martin
van Griensven sich der Frage "Können wir aus Stammzellen einen neuen
Menschen machen?" stellen wird.
"In der Traumatologie arbeiten wir daran, Menschen Fähigkeiten
oder Gewebeteile wiederzugeben, die sie durch Unfälle oder
Krankheiten verloren haben. Das ist die Medizin der Zukunft. Gerade
in unserer Disziplin brauchen wir daher Menschen, die nicht nur die
nötige Begabung, sondern auch den Mut haben, an der Grenze zum
Undenkbaren immer weiter zu fragen und zu forschen", erklärt Redl
sein Engagement. Das europäische Experten-Netzwerk "Expertissues",
dem sein Institut angehört, unterstützt "Science on Stage" ebenso wie
das Atominstitut der TU Wien und die Wirtschaftskammer Österreich.
Weiters zählen der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und
Technologiefonds, das Bundesministerium für Wissenschaft und
Forschung, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
sowie die Ludwig Boltzmann Gesellschaft zu den Unterstützern von
"Science on Stage 3".
Die Abschluss-Veranstaltung am 28. April von 9 bis 17 Uhr in der
Ovalhalle im Museumsquartier richtet sich vor allem an interessierte
Lehrkräfte aus ganz Österreich, die die neuesten Trends auf dem
Gebiet der Wissenschaftspädagogik kennen lernen wollen. Auch für
Schulklassen bietet sich die Gelegenheit, die verschiedensten
Teilbereiche aus Physik, Biologie, Medizin, Geologie, Klimaforschung
und Geologie hautnah und anschaulich präsentiert zu bekommen. Alle
Gäste sind aufgerufen, Stimmen abzugeben und so zur Wahl des
Siegerprojekts beizutragen, das an der Europa-Ausscheidung in Berlin
teilnehmen wird.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter [email protected]
wird gebeten.
Rückfragehinweis:
Science on Stage 3 mailto:[email protected] OStR DI Dr. Christian Gottfried Tel: 01/586 20 90, Mobil: 0650 587 46 02 mailto:[email protected] Ludwig Boltzmann Institut für klinische und experimentelle Traumatologie Prof. Dr. Heinz Redl Tel.: +43 (01) 33 110-462 mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LBG






