- 15.04.2008, 13:38:26
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Gahr: "Neue Regierung, neuer Anlauf in der Südtirolpolitik"
ÖVP-Südtirolsprecher setzt auf Kontakt mit Rom
Wien (ÖVP-PK) - Der Südtirolsprecher der ÖVP, Abg. Hermann Gahr,
sieht das Ergebnis der Parlamentswahlen in Italien als Auftrag, die
Bemühungen Österreichs zur Durchsetzung der Südtiroler Anliegen zu
verstärken und den Kontakt zu Rom zu intensivieren. "Der Wahlsieg
Silvio Berlusconis macht die Situation nicht einfacher. Eine neue
Regierung bietet aber auch eine Chance, einen neuen Anlauf in der
Südtirolpolitik zu machen", so Hermann Gahr heute, Dienstag. ****
Konkret geht es Gahr darum, die Südtiroler Anliegen in Rom massiv
einzufordern: "Themen wie die Frage der faschistischen
Siegesdenkmäler, die Rückkehr zu den ursprünglichen Orts- und
Flurnamen zur Stärkung der Identität sowie ungelöste humanitäre
Fragen wie die der Begnadigungen müssen weiterhin im Mittelpunkt der
Bemühungen stehen." Eine Verankerung der Schutzmachtfunktion
Österreichs für Südtirol in der Verfassung wäre für Gahr gerade in
Zeiten politischer Änderungen besonders wichtig.
Dringenden Handlungsbedarf sieht Südtirolersprecher Gahr im Bereich
Verkehr. "Wenn wir im Verkehr und bei der Alpenkonvention nachhaltig
etwas erreichen wollen, muss die Achse Wien-Innsbruck-Bozen-Rom
funktionieren", will der Tiroler Abgeordnete Sachpolitik in den
Vordergrund rücken. Um die Verbindung von Süd-, Ost- und Nordtirol zu
stärken, setzt Gahr auf konkrete Projekte. Anbieten würden sich etwa
Schulpartnerschaften oder auch Partnerschaften zwischen Gemeinden.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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