• 14.04.2008, 12:19:43
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Barocker Klang in barockem Raum

Die Internationalen Barocktage füllen das Stift Melk von 9.- 12. Mai mit Musik

Barocker Klangraum Stiftskirche Melk

Melk (OTS) -
Ein Grund zum Feiern

Zum 30. Mal werden zu Pfingsten die prachtvollen Räume des Stiftes
Melk zum barocken Klangraum. Bereits seit 1979 lädt Intendant Prof.
Helmut Pilss, seines Zeichens Absolvent des Stiftsgymnasiums, Freunde
der Alten Musik ins Stift Melk zu "seinen" Pfingstkonzerten. Im Lauf
der Jahre hat er es vermocht, die Créme de la créme der Barockmusik
an den kleinen, aber feinen Spielort zu bringen. Immerhin hat das
legendäre Ensemble Il Giardino Armonico seinerzeit einen seiner
ersten Auftritte außerhalb Italiens im Stift Melk absolviert.

Pioniere und Jubilare zu Gast

Auch in diesem Jahr hat der Intendant echte Pioniere der
historischen Aufführungspraxis eingeladen. Gustav Leonhardt, dessen
Leonhardt Consort schon in den 1950er Jahren neue Maßstäbe setzte,
hat seinerzeit gemeinsam mit Nikolaus Harnoncourt alle geistlichen
Kantaten Bachs in revolutionärer Weise eingespielt und gilt als
wichtiger Wegbereiter der Originalklang-Bewegung. Der Doyen, der in
diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, ist erstmals in Melk zu
Gast. Im Gegensatz dazu war Prof. René Clemencic, der ebenfalls
kürzlich einen runden Geburtstag gefeiert hat, mit seinem
traditionsreichen Consort schon öfter gern gehörter Gast bei den
Barocktagen. Er wird nicht nur das Jubiläumsprogramm des Festivals
bereichern sondern auch den zeitgleich stattfindenden 6. Johann
Heinrich Schmelzer Wettbewerb für junge Barockensembles und Solisten
als Vorsitzender der Jury mit Spannung verfolgen.

Alte Musik, junge Künstler

Bei soviel Tradition und Pioniergeist sollen die vielen jungen
Künstler und Ensembles am diesjährigen Programmzettel der Barocktage
nicht übersehen werden. Die Oberösterreicherin Michi Gaigg mit ihrem
L’Orfeo Barockorchester, das Ensemble Sirocco aus Den Haag und die
amerikanische Geigerin Rebecca Rosen - sie alle gehören zu einer
jungen Generation von technisch hervorragenden Künstlern in einer
wachsenden internationalen Szene für Alte Musik.

Kartenvorverkauf läuft auf Hochtouren

Das große Publikumsinteresse ist ein Grund zur Freude für
Intendant Pilss, der auch nach so vielen Jahren mit "Herz und Mund
und Tat und Leben" das Festival leitet. Für ihn steht die Musik immer
im Zusammenhang mit dem speziellen Ort und der einzigartigen
Ausstrahlung von Stift und Stadt Melk. Das Abschlusskonzert am
Pfingstmontag soll daher ein großes "Spectaculum" in der Stiftskirche
werden, ein Fest der Polyphonie, eine musikalische Zeitreise von der
Gregorianik bis zur Uraufführung eines Auftragswerks. Prof. Helmut
Pilss: "Wir wollen ein Programm anbieten, dass den barocken
Räumlichkeiten adäquat ist. Dennoch, ein Fenster in die Zukunft muss
immer offen sein."

Informationen unter www.barocktage.at oder 02752/5 40 60

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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:
Patricia Tatzber
mailto:[email protected] oder mailto:[email protected]
Tel.: 0676/95 66 425 oder 0664/53 24 723

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