- 14.04.2008, 08:07:34
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Heimtiere: VIER PFOTEN gibt Tipps zur Wahl einer Hundeschule
Wien (OTS) - Hundeschulen unterstützen und beraten Hundehalter bei
der Erziehung ihrer Tiere. Klare Richtlinien, die Seriösität und
Qualität der Anbieter bewerten, gibt es in Österreich jedoch nicht.
Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf man bei der
Wahl einer guten Hundeschule achten sollte.
Ein neues Heimtier ist für Menschen wie Tiere eine
Herrausforderung. Viele Hundehalter möchten daher mit ihren
vierbeinigen Begleitern eine Hundeschule besuchen. Das ist jedoch
nicht einfach, da keine fachlichen Voraussetzungen notwendig sind, um
eine Hundeschule zu gründen. "Für viele Ratsuchende ist es nicht
leicht, fachkundige Hundetrainer von selbsternannten Experten zu
unterscheiden", erklärt Tamara Risch, Kampagnenleiterin von VIER
PFOTEN Österreich. Wer unsicher ist, sollte prüfen, welche
Ausbildungen der Hundetrainer absolviert hat und ob er über eine
mehrjährige Praxis in der Arbeit mit Hunden, aber auch mit Menschen,
verfügt.
"Eine der wichtigsten Vorraussetzung bei der Erziehung von Hunden
ist es, dass der Halter das arttypische Verhalten seines Tieres
erkennen kann und richtig deutet", erläutert Tamara Risch. "Gute
Hundetrainer sind im Hundeverhalten und der Lernpsychologie bewandert
und auch in der Lage, diese Kenntnisse an den Halter zu vermitteln."
Bei der Wahl einer Hundeschule empfiehlt es sich, in einer
"Schnupperstunde" den Trainer und das Umfeld unverbindlich kennen zu
lernen und zu prüfen, ob sich Hund und Halter beim gemeinsamen Lernen
gut aufgehoben fühlen.
Die Trainingsgruppe sollte maximal aus fünf Hunden bestehen. Vor
Beginn des Trainings sollten sich die Tiere während einer
Freilaufphase kennen lernen können. Hunde und Hundebesitzer werden
mit Lob und positiver Verstärkung unterrichtet. Würgeketten oder
Zughalsbänder sowie Schläge oder Kommandogebrüll sind absoulte Tabus.
Bei einer seriösen Hundeschule werden keine aggressionsfördernden
Übungen durchgeführt, wie zum Beispiel bei der Ausbildung von
Polizei- und Schutzdiensthunden. Hunde mit aggressivem Verhalten oder
Ängsten werden einzeln, außerhalb der Gruppe, unterrichtet. Der
Trainer erkennt, wenn einzelne Teilnehmer überfordert sind und
reagiert darauf mit Pausen.
Welpen brauchen für eine positive Sozialisierung vor allem
Kontakte und Spiele mit Artgenossen. Diese finden sie in einer guten
Welpenspielgruppe mit gleichaltrigen und körperlich gleich großen
Welpen. Um Ansteckungen auszuschließen, sollte die Einhaltung des
tiermedizinischen Impf- und Entwurmungsplans verbindliches
Aufnahmekriterium für die Welpengruppe sein.
Rückfragehinweis:
Marco Flammang, Pressesprecher mailto:[email protected] , Tel.: 0664-30 86 303 VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz Johnstraße 4, 1150 Wien Tel.: 01-895 02 02 0 www.vier-pfoten.at
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