• 11.04.2008, 15:47:37
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ÖH Uni Wien: Uni-Demokratie wiederherstellen!

Der bildungspolitische Diskurs darf nicht mit der UG Novelle aufhören

Wien (OTS) - Die ÖH Uni Wien erkennt keine wesentliche Rücknahme
der undemokratischen Züge des UG 02. Offensichtlich wird keine
Abschaffung des Unirates angedacht, ein grundsätzliches Bekenntnis
zum offenen Bildungszugang ist nicht erkennbar.
Die Misere, in der sich die Universitäten befinden, setzt sich aus
der systematischen Entdemokratisierung und der chronischen
Unterfinanzierung zusammen.

"Die Diskussion um das UG spielt sich im engen Korsett der
Sachzwanglogik des beschränkten Budgets ab. Zugangsbeschränkungen,
schlechtes Betreuungsverhältnis und Studiengebühren sind auf die
jahrelange Aushungerung der Universiäten zurückzuführen" stellt
Sophie Wollner fest: "Progressive Hochschulpolitik benötigt eine
drastische Mittelerhöhung für die Unis!"

"Die UnirätInnen werden den Unis von außen vorgesetzt, kommen
großteils aus der Privatwirtschaft und bringen die Interessen ihrer
Klientel ein" so Fanny Rasul. "Der Unirat soll abgeschafft, seine
Kompetenzen auf den Senat übertragen werden. Für den Senat fordern
wir eine Wiederherstellung der drittelparitätischen Verhältnisse."

"Dass SPÖ-Broukal jetzt im Parlament einen Antrag zur Abschaffung
der Studiengebühren einbringt, ist begrüßenswert" so Marlies Wilhelm,
betont allerdings: "Sollte es sich um eine weitere Farce im
politischen Kasperltheater der Großen Koalition handeln, ist dies
schlicht eine Fortsetzung der ungebrochenen Verarschung der
Studierenden."

Rückfragehinweis:
ÖH Uni Wien - Öffentlichkeitsarbeit
Oona Kroisleitner, Tel.: 0699-177.61.902
Selin Naci, Tel.: 01-42.77-1933
Florian Birngruber, Tel.: 01-42.77-195230

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