• 03.04.2008, 14:10:16
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Arzneimittelpreise im Sinken - GRAFIK

Gegenläufiger Trend zum Verbraucherpreisindex

Wien (OTS) - Entgegen dem allgemeinen Trend der Preissteigerungen
senken Generika die Arzneimittelkosten massiv. Seit Generika
erhältlich sind müssen die Krankenkassen für viele Volkskrankheiten
trotz steigender Patientenzahlen wesentlich weniger ausgeben. Während
der Verbraucherpreisindex allein im Zeitraum 2000 bis 2007 um über 15
Prozent gestiegen ist, sanken die Durchschnittspreise für Medikamente
gegen Volkskrankheiten um mehr als 36 Prozent.

Generika werden vor allem in der Therapie von Krankheiten, die
einen großen Bevölkerungskreis betreffen, millionenfach verordnet.
Das sind speziell die so genannten Volkskrankheiten wie
Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus,
Gastritis und Depressionen. Aufgrund des kontinuierlichen Anstieges
der Lebenserwartung gibt es immer mehr Betroffene und somit auch
immer mehr Verordnungen.

Packungskosten um mehr als 36 Prozent gesunken

Die Überprüfung der Preisentwicklung von 1996 bis 2000 ergab, dass
die Krankenkassen für die Behandlung von Volkskrankheiten immer
tiefer in den Geldtopf greifen mussten. Ab dem Jahr 2000 waren
Generika auch in Österreich verfügbar. Seither konnte die stetige
Preissteigerung in diesen Therapiebereichen nicht nur gebremst,
sondern dramatisch um mehr als 36 Prozent gesenkt werden. Dadurch war
es möglich, die steigenden Verordnungen ohne Mehrkosten aufzufangen.
Das hat eine Auswertung anhand der Zahlen des unabhängigen Institutes
IMS-Health Austria ergeben.

"Die Österreicher profitieren somit nachweislich von günstigen
Generika. Mehr Patienten können bei gleichbleibend hoher Qualität
versorgt werden, gleichzeitig werden die Krankenkassen entlastet",
fasst Otmar Peischl, Obmann des Österreichischen Generikaverbandes,
die Überprüfung der Medikamentenausgaben zusammen. Günstige Generika
kompensieren nicht nur den Verordnungsanstieg; sie schaffen
finanzielle Ressourcen für Innovationen und kostenintensive
Therapien.

Grafik(en) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Grafik
Service, sowie im OTS Grafikarchiv unter http://grafik.ots.at .

Rückfragehinweis:
Österreichischer Generikaverband (OEGV)
Mag.(FH) Waltraud Janisch-Lang, MAS, Pressestelle
Mobile: +43(0) 650/544 92 92, Fax: +43(0)1 544 92 91
mailto:[email protected]
Homepage: http://www.generikaverband.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GEN

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