OTS0157   1. Apr. 2008, 11:55

20 Jahre Baumit - eine Erfolgsbilanz - BILD


20 Jahre Baumit - eine Erfolgsbilanz vergrößern

BILD zu OTS - Mag. Robert Schmid (li) und Dr. Wolf Klammerth (re) zogen in Wien Bilanz über 20 Jahre Baumit

- 2008: 750 Mio. Euro Umsatz mit 2.500 Mitarbeitern in 28 Ländern
- Weiter auf Expansionskurs: noch heuer erstes Werk in der Türkei
und in Slowenien
- Investitionsprogramm der nächsten 5 Jahre: 200 Mio. Euro

1988 wurde Baumit von den beiden in Familienbesitz befindlichen
Baustoffunternehmen Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke und
Wopfinger Stein- und Kalkwerke aus der Taufe gehoben, um
hochqualitative Baustoffprodukte unter einer gemeinsamen Dachmarke zu
vertreiben. Die Eigentümervertreter, Dr. Wolf Klammerth und Mag.
Robert Schmid, zogen gestern in Wien Bilanz über 20 Jahre Baumit.

"Nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" erfolgte 1991 mit der Gründung
der Baumit Kft. in Ungarn der erste Schritt in Richtung Osten. Dann
folgten Tschechien, die Slowakei, Polen, Rumänien und Bulgarien,"
erläutert Mag. Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit
Beteiligungen GmbH. Zwischen 1994 und 1997 begann Baumit auch bei
Österreichs südlichen Nachbarn - Slowenien, Kroatien und Italien -
erfolgreich Fuß zu fassen und beweist seither, dass zwei engagierte
Familienunternehmen auch ohne Börsegang europäische Dimensionen
erreichen können. Der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union
hatte die Entwicklung von Baumit erheblich beschleunigt. "Zehn Jahre
nach der Markenpräsentation ist Baumit in neun Staaten Zentral-, Süd-
und Osteuropas mit Produktionsstandorten oder
Vertriebsniederlassungen präsent und beginnt mit dem Markteintritt in
Deutschland und Bosnien Herzegowina. Gemeinsam mit lokalen Partnern
starten die ersten Referenzprojekte in St. Petersburg, Murmansk und
Moskau," skizziert Dr. Wolf Klammerth, geschäftsführender
Gesellschafter der Wietersdorfer Gruppe, den Weg zur Europamarke.

Baumit im Jahr 2008: 750 Mio. Euro Umsatz, 2.500 Mitarbeiter

Im Jahr 2008 zählt Baumit zu den führenden Baustoffmarken in
Europa und ist in 28 Ländern Mittel-, Zentral-, Osteuropas und in
China vertreten. Die rasante Entwicklung von Baumit in den letzten
Jahren spiegelt sich auch in den Umsatzzahlen wider: Gelang es in den
ersten zehn Jahren der Baumit Kooperation, den Umsatz mit 140 Mio.
Euro mehr als zu verdoppeln, so werden 2008 mit 2.500 Mitarbeitern
rund 750 Mio. Euro Umsatz erzielt. Das entspricht einer
Umsatzsteigerung um mehr als das Fünffache.

Baumit in Europa auf Platz 3 bei Trockenmörtel

Mit 32 Trockenmörtelwerken, die derzeit pro Jahr über 3 Millionen
Tonnen Trockenmörtel produzieren, nimmt Baumit in Europa den klaren
3. Platz ein. Darüber hinaus liefern sieben Nassmörtelwerke einen
Jahres-Output von 200.000 Tonnen. Dazu Robert Schmid: "Wir haben
früher als erwartet dieses Ziel erreicht. In den nächsten Jahren
werden wir aber nicht nur das Erreichte absichern und ausbauen,
sondern uns mehr als bisher auf den Fassadenbereich konzentrieren.
Hier peilen wir nicht zuletzt durch unsere Innovationsstärke
langfristig die Marktführung in Europa an."

Baumit weiter auf Expansionskurs: 1. Werk in der Türkei, neues Werk
in Slowenien

Baumit startet noch heuer in der Türkei mit der Produktion von
Trockenmörtel und wagte mit dem Standort Gebze erstmals den Sprung
über den Bosporus. Derzeit läuft der Bau des neuen, direkt im
Einzugsgebiet der 15 Millionen-Metropole Istanbul gelegenen Werkes
auf Hochtouren. Die Investitionen belaufen sich auf rund 14 Mio.
Euro, die Produktionskapazität liegt bei 300.000 Tonnen/Jahr. Die
Eröffnung ist für Oktober geplant.

Im Slowenischen Sezana, nahe der Grenze zu Triest, steht ein weiteres
Baumit Trockenmörtelwerk kurz vor der Inbetriebnahme. Mit einer
Jahreskapazität von ca. 200.000 Tonnen und einem Investitionsvolumen
von ca. 10 Mio. Euro zählt es heuer ebenfalls zu den aktuellen Baumit
Projekten.

Baumit investiert in den nächsten 5 Jahren 200 Mio. Euro

Baumit plant auch in den kommenden Jahren kräftig zu wachsen und
zu investieren. So sind in den nächsten fünf Jahren von der
Wietersdorfer Gruppe und der Schmid Industrie Holding insgesamt 200
Mio. Euro für die Baumit Expansion geplant. Der Fokus liegt dabei auf
dem Ausbau der Kapazitäten in den einzelnen Ländern. "Wir nähern uns
bei einem Großteil unserer Osteuropa-Standorte der Kapazitätsgrenze.
Daher müssen wir hier in den nächsten Jahren verstärkt in die
Errichtung neuer Produktionsstandorte investieren," so Mag. Robert
Schmid. "Aber auch die Erschließung neuer Länder und Märkte im Osten
und Nordosten wird aus unserer Sicht vorangetrieben werden," ergänzt
Dr. Wolf Klammerth.

Hinter Baumit stehen die Wietersdorfer Gruppe und die Schmid
Industrie Holding. Die Wietersdorfer Gruppe erzielte 2006 mit ca.
3.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 650 Mio. Euro. Die Schmid
Industrie Holding überschritt 2006 mit knapp 4.000 Mitarbeitern
erstmals die 1 Milliarde-Euro-Umsatzschwelle.

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