- 01.04.2008, 10:36:42
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Grüne Wien warnen vor teurer Videoüberwachung im Gemeindebau
Ellensohn: Nachbarschaftliche Kontakte fördern statt Überwachungskosten auf MieterInnen überwälzen
Wien (OTS) - Nach Medienberichten wird Wiener Wohnen in den
kommenden eineinhalb Jahren 400.000 Euro für die Videoüberwachung in
nur acht Gemeindebauten ausgeben. Die Überwachung ist nach Erlaubnis
der Datenschutzkommission auf bestimmte Bereiche in diesen
Wohnhausanlagen eingeschränkt.
"In Zeiten, in denen die SPÖ zurecht fordert, dass Betriebs- und
Nebenkosten bei Wohnungsmieten gesenkt werden müssen, sucht der
Wiener SP-Wohnbaustadtrat Ludwig einen Weg, wie er horrende
Überwachungskosten auf Gemeindemieterinnen und Gemeindemieter
überwälzen kann. Dies ist der falsche Ansatz", kommentiert Stadtrat
David Ellensohn, Wohnbausprecher der Grünen Wien, die Diskussion um
Überwachungskosten in Wiener Gemeindebauten.
"Funktionierende nachbarschaftliche Kontakte sind weit wirksamer
gegen Vandalismus und für das Sicherheitsgefühl der BewohnerInnen,
als die Videoüberwachung es jemals sein kann", so Ellensohn. "Wiener
Wohnen sollte das Geld vielmehr in Gemeinwesen- und Sozialarbeit
investieren. 35.000 Euro an zusätzlichen Kosten pro Wohnhausanlage
und Jahr sind viel zu hoch."
Rückfragehinweis:
Pressereferat, 0664 831 74 49
http://wien.gruene.at
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