Wien (OTS) - "Jedenfalls zurückzuweisen" sei für ÖAAB-Generalsekretär und ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Werner Amon die Rücktrittsaufforderung von Ex-EU-Kommissar Franz Fischler in Richtung ÖVP-Klubobmann Wolfgang Schüssel. "Wolfgang Schüssel leistet als Klubobmann hervorragende Arbeit und ist eine tragende Säule in der Arbeit der Österreichischen Volkspartei - im Parlament und auch außerhalb", so Amon weiter. Im Zusammenhang mit dieser Kritik sei auch interessant, dass Fischler beispielsweise den oberösterreichischen SPÖ-Obmann Erich Haider als "berufsmäßigen Zwischenrufer" bezeichne. "Da fühle ich mich sehr stark an Paul Watzlawick erinnert, der meinte was A über B sagt, sagt mehr über A als über B", so Amon weiter.
Schüssels Kritiker sei ins Stammbuch geschrieben, dass "man sich vor Augen führen muss, welche Verdienste Schüssel für die Volkspartei und für die Republik Österreich erworben hat. Das kommt nicht von ungefähr, war und ist mit hartem Einsatz verbunden und ist vom Willen getragen, Österreich zu einem der führenden Länder der Europäischen Union zu machen", betonte Amon.
Unter Schüssels Amtszeit als Bundeskanzler seien Meilensteine in der Wirtschafts- und Sozialpolitik gesetzt worden, "von denen Österreich nachhaltig profitiert", so Amon. Gerade Fischler, von dem man annehmen könnte, er wisse um die Wichtigkeit einer guten außenpolitischen Reputation eines Landes Bescheid, sollte wissen, dass Schüssel ein europäisch- und international höchst angesehener Politiker mit hoher außenpolitischer Kompetenz ist.
Auch als Klubobmann sei Wolfgang Schüssel eine Kapazität und "alle in der Österreichischen Volkspartei müssten stolz sein, so jemanden in der wichtigsten parlamentarischen Funktion einer Partei zu haben. Schüssel arbeitet mit der neuen Parteispitze hervorragend zusammen und gibt ihr jenen Spielraum, den sie zur Erfüllung der Aufgaben zum Wohle unserer Gesinnungsgemeinschaft auch braucht. Und genau diese Aufgaben erfüllt Wilhelm Molterer mit seinem Team hervorragend", betonte Amon.
Nur weil für einige in der SPÖ Wolfgang Schüssel als den "Gott sei bei uns" betrachten, "heißt das noch lange nicht, dass einige in der ÖVP diese Paranoia "nachbeten" müssen. Daher sind die Unkenrufe von Fischler und Co nicht nur inhaltlich falsch, sie sind auch unangebracht und äußerst entbehrlich", schloss Amon.
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