• 22.03.2008, 14:54:53
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Wird oranges Kärnten rosa?

Haider und Freunde öffnen sich in alle Richtungen

Klagenfurt (OTS) - " 40.000.- Euro für ein internationales
Homo-Festl in Kärnten. Da wird sich die Schwulen- und Lesbenszene
aber freuen. Endlich kann man ich seinen warmen Neigungen auch am
Wörthersee ganz offen und noch dazu gefördert hingeben, Jörgi und der
Kärnten Werbung sei’s gedankt.
Auch die orangen Touristik-Profis jubeln, kommen doch im Herbst
dieses Jahres 400 bis 500 Gays, auf die Kärnten schon so sehnsüchtig
gewartet hat. "Welcher normale Verstand kann so etwas fassen", fragt
der freiheitliche Abgeordnete Karlheinz Klement.

Klement spart auch nicht mit Kritik an der Förderpolitik des Landes
Kärnten: "Kärnten ist hochverschuldet und steuert in ein finanzielles
Chaos. Trotzdem gibt Haider noch immer hemmungslos Geld aus, das er
gar nicht hat und noch dazu für Dinge, die niemand braucht. Hat sich
einer von den Herrn mit den rosaroten Brillen schon überlegt, wie
vielen Familien, Kindern und Jugendlichen mit diesem Geld geholfen
werden könnte? Um zu verdeutlichen, wieviel Geld das ist: In unserer
alten Schilling-Währung wären es ÖS 550.000.-"
"Haider mit seinen Experten möge uns erklären, was an diesem
Homosexuellen-Festival förderwürdig ist!
Ist es der neue Weg Kärntens, auf gesellschaftliche Randgruppen zu
setzen?
Ist Rosa unsere Zukunft, nicht mehr Orange?
Wird demnächst wieder einer von Haiders Gutachtern aus dem Hut
gezaubert, der von nachhaltigem Nutzen für unser Land daherfaseln
wird?
Sind die Schwulen so arm, daß sie sich den Urlaub in Kärnten nicht
selbst finanzieren können? (Wird nämlich nicht stimmen, denn laut
Auskunft der Wörthersee Tourismus Gesellschaft handelt es sich bei
dieser Klientel um eine vermögende. Diese Zielgruppe ist Kinderlos
und hat dadurch logischerweise mehr Geld zu Verfügung als Familien.)"

Vielleicht ist die Erklärung aber auch viel naheliegender, überlegt
Klement: "Das Spittaler Tollhaus ist einfach zu klein, deswegen
machen wir aus ganz Kärnten ein rosarotes Tollhaus. Modern und
aufgeschlossen wie wir sind, öffnen wir uns in alle Richtungen. Es
lebe der Hedonismus wie im alten Rom".

Rückfragehinweis:
FPÖ Kärnten

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