• 21.03.2008, 09:56:07
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0hne Angst, Schmerzen und Tränen - Wie Eltern ihr Kind optimal auf eine Narkose vorbereiten können - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Blinddarm, Polypen, Leistenbruch - typische
Fälle für eine Operation bei Kindern. Angst macht dabei nicht nur der
Eingriff selbst, sondern auch die Narkose, berichtet das
Apothekenmagazin Baby und Familie. Eltern müssen die Verantwortung
für ihr Kind in fremde Hände geben und das Kind muss sich von Mama
und Papa trennen. Eltern und kleiner Patient meistern diese Situation
besser, wenn sie gut vorbereitet sind, weiß Chefredakteurin Stefanie
Becker:

0-Ton: 19 Sekunden

Ja, Sie können zum Beispiel vorab die Kinderstation im Krankenhaus
besuchen. Das ist sowohl für die Eltern als auch für das Kind gut, um
alles kennen zu lernen und es nimmt natürlich auch die Angst vor dem
Unbekannten. Die Stationen sehen übrigens mittlerweile oft eher wie
Kindergärten und weniger wie Kliniken aus und so eine Atmosphäre
schafft Vertrauen.

Eltern schaffen auch Vertrauen, wenn sie ihr Kind nicht anlügen,
sondern ihm die Wahrheit über den Ablauf erzählen und das ist gar
nicht so schwierig:

0-Ton: 21 Sekunden

Man kann es ihm ganz einfach erklären, indem man zum Beispiel
sagt: "Jetzt schläfst Du ganz tief und fest und wir passen auf Dich
auf. Und etwa eine Stunde vor der Narkose, da bekommst Du ein
Pflaster, das betäubt die Stelle, dann tut der Piekser auch gar nicht
weh. Etwa sechs Stunden vor der Operation darfst Du dann leider
nichts mehr essen, aber bis zwei Stunden vorher bekommst Du zum
Beispiel noch Tee oder Wasser."

Und wenn es dann soweit ist, dürfen die Eltern ihr Kind noch ein
Stück begleiten:

0-Ton: 19 Sekunden

Ja, viele Kliniken erlauben es, dass die Eltern ihr Kind bis
unmittelbar vor den 0P-Trakt begleiten. Es ist auch wichtig für ein
Kind in fremder Umgebung, dass es eine vertraute Person um sich hat.
Wenn die Eltern allerdings merken, dass sie selbst sehr nervös sind,
ist es manchmal besser, dass sie sich eher verabschieden, weil sich
sonst die Aufregung auf das Kind überträgt.

Nach der Operation wird das Kind in den Aufwachraum gebracht und
braucht die Eltern dort genauso dringend, denn der kleine Patient
wacht in einem fremden Raum mit unbekannten Menschen und seltsamen
Geräten auf. Oft ist das Kind aber nach ein paar Stunden schon wieder
fit und will toben, Eltern sollten dann trotzdem in den nächsten 24
Stunden für viel Ruhe sorgen, rät Baby und Familie.

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Audio
Service, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at .

Rückfragehinweis:

Ruth Pirhalla
   Tel. +49 089 / 744 33 123
   Fax +49 089 / 744 33 459
   mailto:[email protected]
   www.gesundheitpro.de
   www.wortundbildverlag.de

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