• 05.03.2008, 10:15:48
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Wolfgang Kos als Direktor des Wienmuseums bestätigt

Kulturstadtrat Mailath-Pokorny: "Erfolgreiche Neupositionierung als modernes urbanes Universalmuseum"

Wien (OTS) - "Das Wien Museum hat sich in den letzten Jahren zu
einem Haus entwickelt, das nicht nur im Kulturleben der Stadt
deutlich mehr Präsenz zeigt, sondern auch auf enorm gesteigertes
Publikumsinteresse stößt. Ich habe daher Wolfgang Kos gebeten, dem
Museum weitere fünf Jahre als Direktor zur Verfügung zu stehen und
werde bei der nächsten Sitzung der Landesregierung einen
entsprechenden Vorschlag unterbreiten", gab Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny heute, Mittwoch, bekannt. Der bestehende Vertrag bis
2008 soll bis 2013 verlängert werden.

Wolfgang Kos, ein urbaner Vordenker und Generalist im besten
Sinne des Wortes, ist 2003 mit dem Auftrag angetreten, das damalige
"Historische Museum der Stadt Wien" stärker in den Blickpunkt der
Öffentlichkeit zu rücken und im Bewusstsein der WienerInnen besser zu
verankern. "Nach fünf Jahren kann ich sagen: Dies ist ihm gelungen,
und zwar in Form und Inhalt", betonte Mailath. Die erfolgreiche
Neupositionierung des 2001 aus der unmittelbaren Stadtverwaltung
ausgegliederten Hauses kennzeichnet neben dem Namen "Wien Museum" ein
ambitioniertes Ausstellungsprogramm, das der Ausrichtung eines
modernen urbanen Universalmuseums voll gerecht wird. Inhaltlich
widmet sich das Wien Museum verstärkt Themen, die die Geschichte der
Stadt und ihrer BewohnerInnen widerspiegeln. Auch das Ziel, dass die
Museen der Stadt Wien für alle WienerInnen offen sein sollen,
manifestiert sich durch die nach wie vor moderaten Eintrittspreise
sowie durch einen "Gratis-Museumstag". Mit dem 2006 vollendeten
Innenausbau entspricht das Haus allen Anforderungen eines modernen
Museumsbetriebes und kann zugleich auf eine solide wirtschaftliche
Situation verweisen. "In den nächsten Jahren stehen mit der
notwendigen Neugestaltung der Depotsituation und einer zeitgemäßen
Adaptierung der Dauerausstellung zwei auch für die Kulturpolitik der
Stadt zentrale Projekte auf der Tagesordnung", so Mailath
abschließend.

Zur Person

Wolfgang Kos wurde 1949 in Mödling in Niederösterreich geboren
und lebt seit 1969 in Wien. Nach dem Studium der Geschichte und
Politologie war er von 1968 bis 2003 Radiojournalist und leitender
Redakteur beim ORF. Von 1988 bis 2003 unterrichtete er an der
Universität Wien Zeitgeschichte und visuelle Kultur. Kos war auch
Mitglied des Wiener Beirats für Stadtentwicklung und ist seit 1995
Mitglied im Kunstrat der EVN (Aufbau einer Sammlung für
zeitgenössische Kunst) sowie seit 2004 im Beirat für Kunst im
öffentlichen Raum. Er war als Autor, Vortragender,
Programm-Mitarbeiter der Wiener Festwochen (Töne & Gegentöne),
Ausstellungskurator und Konsulent in den Bereichen Kultur, Kunst,
Museologie und Stadtplanung tätig. Seit 2003 ist er Direktor der
Museen der Stadt Wien.

Publikationen:

o "Über den Semmering. Geschichte einer künstlichen Landschaft" 
o "Eigenheim Österreich. Politik, Kultur und Alltag nach 1945"  
  (Hg.)                                                         
o "Inventur 45/55. Österreichische Politik und Kultur" (Hg.)    
o "Schreibtisch mit Aussicht. Schriftsteller auf Sommerfrische" 
  (Hg.)

Ausstellungen:

o "Die wilden 50erJahre" (Mitarbeit, Schallaburg 1985)           
o "Eroberung der Landschaft. Semmering, Rax, Schneeberg"         
  (Niederösterreichische Landesausstellung Gloggnitz 1992)       
o "Alpenblick. Die zeitgenössische Kunst und das Alpine"         
  (Kunsthalle Wien 1998)                                         
o "Go Johnny Go. Die elektrische Gitarre und ihr Mythos"         
  (mit T. Mießgang, Kunsthalle Wien 2003)                        
o "Wiener Linien. Kunst und Stadtbeobachtung seit 1960"          
  (mit B. Huck, L. Wögenstein, Wien Museum Karlsplatz 2004)      
o "Alt-Wien. Die Stadt, die niemals war" (mit C. Rapp u.a., Wien 
  Museum im Künstlerhaus 2004)                                   
o "Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt"                      
  (Wien Museum Karlsplatz 2006)                                  
o "Nagoya. Das Werden der japanischen Großstadt"                 
  (mit Isabelle Termini; Wien Museum Karlsplatz, 2008)

(Schluss) rie

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Gerlinde Riedl
Mediensprecherin StR. Dr. Andreas Mailath-Pokorny
Tel.: 4000/81 854
E-Mail: [email protected]

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