- 05.03.2008, 08:00:00
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- OTS0007 OTW0007
Ist Unternehmenskommunikation messbar?
Akademie für Integrierte Kommunikation (MA) des bfi Wien
Wien (OTS) - Unternehmenskommunikation wird immer professioneller,
Methoden, Instrumente und Maßnahmen werden ständig erweitert - bis
hin zur integrierten Kommunikation.
Unternehmenskommunikation verlangt professionelles Management der
internen und externen Kommunikationsbeziehungen. Durch gezielte
Planung - vorab der Analyse der Ist-Situation und des Umfelds des
Unternehmens - können Kommunikationsmaßnahmen erfolgsorientiert
eingesetzt werden. Und eine gezielte Erfolgskontrolle bietet die
Basis für die weitere Steuerung der Kommunikation.
Die Interaktion mit den für die Ziele des Unternehmens
maßgeblichen Gruppen bzw. Stakeholdern (Kunden, Mitarbeiter/innen,
Kapitalgeber, Lieferanten, Medien etc.) ist für Unternehmen
überlebensnotwendig. Durch transparente und glaubwürdige Information
schafft die Kommunikation ein Klima des Vertrauens, der Akzeptanz und
des Verständnisses und trägt zu einer guten Reputation des
Unternehmens bei seinen Bezugsgruppen bei. Die unterschiedlichen
Kommunikationsinstrumente werden dabei differenziert je nach
Ansprechgruppen und Kommunikationsdisziplinen wie Public Relations,
Public Affairs, Interner Kommunikation, Online-PR und benachbarten
Bereichen wie Investor Relations und Marketing eingesetzt. In den
letzten Jahren hat sich zunehmend die Frage gestellt, wie sich dieser
Wertbeitrag der Unternehmenskommunikation für die Erreichung der
operativen und strategischen Ziele des Unternehmens messbar machen
lässt - und zwar nicht nur im ideellen Sinne, sondern auch im
wirtschaftlichen.
Anhand des bei Telekom Austria implementierten Integrierten
Reputationsmanagement-Systems erklärte Gastreferentin Mag. Gudrun
Zimmerl, Kommunikation/Public Affairs bei Telekom Austria, wie
Kommunikationsaktivitäten bei den wichtigsten Anspruchsgruppen
systematisch erhoben und bewertet werden können. Die Images, die die
verschiedenen Stakeholder von den vergangenen Leistungen des
Unternehmens haben, werden mit der Medienresonanzanalyse verknüpft.
Dadurch wird - in komplexen mathematischen Gleichungen - die Reaktion
der Stakeholder auf die mediale Berichterstattung errechnet. Die
Ergebnisse geben nicht nur Aufschluss über die Effektivität und
Effizienz der Kommunikationsmaßnahmen, es lassen sich auch
Handlungsanweisungen und Stellhebel für die Unternehmenskommunikation
ableiten.
Eine Ausbildung wie die der Akademie für Integrierte Kommunikation
des bfi Wien, die sich mit dem Zusammenspiel der
Kommunikationsfaktoren der PR, des Marketing, Lobbyings oder der
Investor Relations beschäftigt, geht auch der Frage der Messbarkeit
der Kommunikationsleistungen nach.
Der Einstieg in das 3. Semester/Masterprogramm Stufe I der
Akademie für Integrierte Kommunikation ist wieder im Herbst möglich.
Nach 2 Semestern schließt man als Akademische/r
Kommunikationsmanager/in ab (PR Schwerpunkt: 'PRVA-geprüft'). Im
5./6. Semester/Masterprogramm Stufe II kann man sich spezialisieren:
PR/Lobbying und Public Affairs oder PR/Investor Relations oder
Angewandtes Marketing&BWL.
Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch
bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1
mailto:[email protected]
www.bfi-wien.at
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