- 10.02.2008, 10:28:40
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Amon: Über Veränderung des Rezeptgebührendeckels nachdenken
Definierter Höchstbetrag würde raschere Entlastung bedeuten
Wien (OTS) - Einen Vorschlag zur leichteren Administrierbarkeit
des Rezeptgebührendeckels und damit auch einen Vorschlag zur
"schnelleren Hilfe für die Betroffenen" präsentierte heute, Sonntag,
ÖAAB-Generalsekretär und ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Werner Amon.
Das System, dass "die Rezeptgebührenobergrenze zwei Prozent des
Nettoeinkommens beträgt, ist nur äußerst schwer administrierbar",
erklärte Amon. Wie auch Experten aus dem Hauptverband der
Sozialversicherungsträger mitteilen, ist "eine monatliche Abrechnung
fast unmöglich. "Doch gerade bei einer solchen Maßnahme, die den
Betroffenen rasch und unbürokratisch helfen soll, muss eine leichte
Handhabe gegeben sein", betonte Amon.
Sinnvoller wäre es daher, den Rezeptgebührendeckel mittels eines
Fixbetrages zu definieren. "Damit würde sichergestellt sein, dass man
nur bis zu diesem Betrag Rezeptgebühren entrichten muss. Liegt jemand
über diesen Betrag, würde er von jeglicher weiterer Rezeptgebühr
befreit sein", so Amon.
Dies würde insbesondere für chronisch Kranke oder aber auch für
Menschen, die teure Medikamente benötigen, eine Erleichterung mit
sich bringen, "da diese spätestens nach dem ersten Quartal des Jahres
keine Rezeptgebühren mehr bezahlen müssten und damit auch sofort
massiv finanziell entlastet werden würden", betonte der
ÖVP-Sozialsprecher.
Wenngleich im Koalitionsabkommen auch eine prozentuelle Deckelung
vereinbart sei, "hoffe ich sehr dass auch die SPÖ einsieht, dass ein
Fixbetrag eine viel leichter zu administrierende Variante gegenüber
dem Prozentdeckel darstellt und man so gemeinsam eine Änderung
herbeiführen könnte, denn schließlich müsse doch die Vollziehbarkeit
und damit auch eine wirkungsvolle Treffsicherheit einer Maßnahme
gegeben sein", so Amon abschließend.
Rückfragehinweis:
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