• 07.02.2008, 11:30:00
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"Ende der Schonfrist"

Bürgermeisterin Inge Rinke seit 100 Tagen im Amt

Krems (OTS) - Nach ihren ersten 100 Tagen im Amt lud
Bürgermeisterin Inge Rinke zahlreiche Kremser Persönlichkeiten in die
Tourismusschule HLF, um eine erste Bilanz zu ziehen und gleichzeitig
einen Ausblick auf die Arbeit in den kommenden Jahren zu geben.

"Die 100-tägige Schonfrist, die man neuen Amtsträgern einräumt,
ist für mich vorbei", begrüßte Bürgermeisterin Inge Rinke ihre Gäste
im neuen Festsaal der HLF Krems auf dem Langenloiserberg. Mehr als 60
Kremser Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur, Freunde,
Wegbegleiter und Medienvertreter, waren gekommen, um mit ihr auf die
ersten Wochen im neuen Amt zurückzublicken und die größten Vorhaben
für die kommenden Jahre zu erfahren. "Gemeinsam mit meinen Freunden
ist schon vieles gelungen", verwies Rinke auf den größten Erfolg in
ihrer bisher kurzen Amtszeit: "Unser Stadtbudget hat eine breite
Zustimmung gefunden, und das ohne fixe Mehrheit im Gemeinderat. Ich
bin schon etwas stolz darauf, dass wir aufgrund dieser Budgetplanung
bereits 2009 ausgeglichen bilanzieren werden - erstmals seit
Jahrzehnten! Das bedeutet genügend finanziellen Handlungsspielraum,
um starke Impule setzen und wichtige Leitprojekte realisieren zu
können.

Kongresszentrum noch heuer beschließen!

Oberste Priorität hat für Rinke die Errichtung eines Kongrss- und
Veranstaltungszentrums. Bis Ende des Jahres soll ein detailliertes,
finanzierbares und beschlussfähiges Konzept vorliegen, das
unverzüglich umgesetzt werden soll. "Die Stadt braucht eine
Plattform, auf der sich Krems als Wirtschafts-, Bildungs- und
Kulturstadt präsentieren kann und größere Tagungen und Konferenzen
stattfinden können." Als möglichen Standort nannte sie das Areal nahe
der Alten Sporthalle und der Messehallen. Die Attraktivität der
Innenstadt liegt Rinke ebenfalls sehr am Herzen. Neue Geschäftsideen
und eine modernen Szenegastronomie sollen die Innenstadt attraktiv
für Besucher machen und für pulsierendes Leben sorgen.

Projekte für Generationen

Ein respektvolles Miteinander der verschiedenen Generationen ist
laut Rinke Voraussetzung dafür, dass die Stadt auch in Zukunft
wächst. Wichtige Schwerpunkte in den nächsten Jahren betreffen daher
vor allem den Bildungsbereich - wie erweiterte Betreuung in den
Kindergärten, Schulzentrum, Musikschule - und die Integration und
Betreuung älterer Mitbürger in das Stadtleben, wie dies im Haus der
Generationen umgesetzt wird. Als für die Stadt
"überlebensnotwendiges" Projekt bezeichnet Rinke den Hochwasserschutz
entlang der Krems, dessen Flussraum gleichzeitig zum Naherholungsraum
umgestaltet wird.

Den Schluss der Rede bildete ein Appell an die geladenen Gäste:
"Zahlreiche Meinungsbildner und Freunde der Stadt haben heute mit
ihrem Kommen ihr Interesse an den Möglichkeiten und Zielen der Stadt
Krems bekundet. Sie alle bitte ich, mich in der Umsetzung der Ziele
für unsere Stadt zu unterstützen."

Unter den zahlreichen Gästen fanden sich neben vielen anderen
Markus Beyrer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung,
Dynea-Chef Sylvester Schiegl, Unternehmer Walter Stiefler, Brigadier
Karl Pronhagl, Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade,
FH-Geschäftsführer Mag. Heinz Boyer, Gedesag-Direktor Alfred Graf,
die Bürgermeister Hubert Meisl, Albert Pani und Otmar Gschwantner,
die Versicherungsdirektoren Dr. Hubert Schultes und Mag. Bernhard
Lackner, die Bankdirektoren Dr. Herbert Buchinger, Mag. Reinhard
Springinsfeld, Karl Friedl und Günther Graf und die Agenturchefs
Wolfgang Übl und Mag. Lukas Leitner.

Rückfragehinweis:
Ursula Altmann
Tel. 02732/801-227

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