• 18.01.2008, 15:51:43
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  • OTS0236 OTW0236

Die Erleichterung von Unternehmensgründungen ist ein Anliegen des Notariats.

Wien (OTS) - Zu den Kernpunkten einer Reform gehören die Frage der
Absenkung des Stammkapitals, der Gläubigerschutz, die damit zusammen
hängende Insolvenzprävention und die Beschleunigung des
Gründungsverfahrens.

Notariatskammerpräsident Klaus Woschnak erklärte aus Anlass des
heutigen Symposiums im Bundesministerium für Justiz zur
Modernisierung des GmbH Rechts: "Das hohe Stammkapital für die
österreichische GmbH bedeutet einen Nachteil für den
Wirtschaftstandort. Eine Herabsetzung dieses Erfordernisses in
Verbindung mit einer Entlastung der Firmenbuchgerichte im
Eintragungsverfahren wird eine Kosten- und Zeitersparnis für die GmbH
Gründung bringen. Dagegen sollten gesetzliche Bestimmungen, die der
Wahrung des Gläubigerschutzes, der Insolvenzprävention und der
Rechtssicherheit dienen, nicht ohne Weiteres aufs Spiel gesetzt
werden."

Österreich führend im elektronischen Firmenbuchverfahren

Seit 1. Juli 2007 nehmen die Notare am elektronischen
Rechtsverkehr mit den Firmenbuchgerichten teil. Per 31.Dezember 2007
hat das Notariat nach einer Mitteilung des Bundesrechenzentrums (BRZ)
vom 8. Jänner 2008 dabei nahezu 100% Durchsetzungsgrad erreicht.

Dazu erläutert Woschnak: "Die Vorteile für Unternehmen liegen in
der Beschleunigung des Firmenbuchverfahrens und einer Verkürzung der
Eintragungszeit. Dabei bleibt selbstverständlich die hohe
Rechtssicherheit erhalten"

Für die Justiz bedeutet das Engagement der Notare im
elektronischen Rechts- und Urkundenverkehr eine Entlastung.

Rückfragehinweis:
Österreichische Notariatskammer, Landesgerichtsstraße 20, 1011 Wien
Tel.: +43/1/402 45 09-48, [email protected]

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