• 16.01.2008, 16:55:34
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Rauchverbot: Unglaubliche Forderung des ÖHV-Präsidenten Schellhorn

Krenn: RFW fordert weiterhin Wahlfreiheit für den heimischen Tourismus!

Wien (OTS/RFW) - "Wäre heute der 1.April würde ich die Aussagen
des ÖHV-Präsidenten Schellhorn glatt für einen Aprilscherz halten.
Leider sind die Forderungen Schellhorns bezüglich eines strikten
Rauchverbotes in keinster Weise ein vorgezogener Scherz, sondern
unglaubliche Realität", kritisiert der WKÖ-Vizepräsident und
stellvertretende Bundesobmann des RFW (Ring Freiheitlicher
Wirtschaftstreibender und Unabhängiger) die Stellungnahme Schellhorns
rund ums Thema Rauchverbot.

Für Krenn ist es unglaublich, dass Schellhorn - selbst Hotelier in
Salzburg - überhaupt eine solche Forderung aufstellt: "Das geht ganz
klar gegen die Wirtschaftstreibenden vor allem im Bereich
Gastronomie. Natürlich ist ein Rauchverbot, beispielsweise in
Hotelzimmern oder reinen Speisesälen durchaus sinnvoll, und sind von
einer Reihe von Hoteliers auch schon so umgesetzt."

Der österreichische Hotelier oder Lokalbesitzer soll auch weiterhin
selbst über rauch- und rauchfreie Bereiche entscheiden können: "Die
Wirtschaftstreiben wissen genau, was ihre Gäste und Besucher
wünschen, und so sollten sie auch handeln können. Sprich sie sollten
frei entscheiden können, ob sie ein Raucher- oder Nichtraucherlokal
sind, ob sie ihr Hotel rauchfrei halten oder nicht. Schellhorn steht
es natürlich frei sein eigenes Hotel zur generell rauchfreien Zone zu
erklären. Er sollte jedoch in seiner Funktion als ÖHV-Präsident
solche Generalverbote durch überflüssige Gesetzverschärfungen seinen
Hoteliers- und Gastronomiekollegen nicht aufzwingen wollen", so Krenn
weiter in seinen Ausführungen.

Die Begründung, dass es in geraumer Zeit sowieso ein generelles
Rauchverbot im gesamten EU-Raum geben wird, hat für Krenn so keine
Gültigkeit: "Gesetze gegen das Rauchen liegen noch nicht im
Bestimmungsbereich der Europäischen Union. Hier kann noch immer das
jeweilige Land selbst entscheiden, und wir sollten uns alle dafür
einsetzen, dass wenn schon ein Rauchverbot kommt, wir die beste
Lösung für die heimischen Wirtschafstreibenden ausverhandeln, und
nicht dem Unternehmer noch mehr Prügel vor die Füße werfen, und das
noch von ihren eigenen Vertretern", so Vizepräsident Krenn
abschließend. (gg)

Rückfragehinweis:
RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Mag.Gracia Geisler
Tel.: 0664 / 548 71 89
mailto:[email protected]
http://www.rfw.at

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