- 10.01.2008, 11:08:08
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FPÖ Ottakring warnte schon im April 2007 vor dem Personalnotstand in Ottakrings Kindergärten!
Ottakringer Bezirksräte forderten Bedarfserhebung für den Bezirk!
Wien, 10.01.2008 (fpd) - Die derzeitigen Platzangebote sowie die
Öffnungszeiten der Kindertagesheime und die tatsächliche
Arbeitszeiten der Eltern sind in unserer modernen Arbeitswelt oftmals
nicht mehr vereinbar. Atypische Beschäftigungsverhältnisse, flexible
Teilzeitbeschäftigungen, die auch flexiblere Angebote erfordern und
Maßnahmen wie ein verpflichtendes Kindergartenjahr für Kinder mit
Sprachdefiziten führen zu einem erhöhten Bedarf an Betreuungsplätzen.
Auch durch die Flexibilisierung des Kindergeldes und dem damit
ermöglichten früheren Berufswidereinstieg der Eltern, steigt die
Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen für Kleinkinder rapide an, so
heute die Bezirksparteiobfrau der FPÖ-Ottakring, NAbg. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein vor dem Hintergrund der laufenden Debatte.
Bereits im April des Vorjahres stellten die Ottakringer
FPÖ-Bezirksräte einen Antrag in der Bezirksvertretungssitzung wonach
eine Bedarfserhebung an den Kindertagesheimen des 16. Bezirkes
betreffend Personalmangel, flexiblere Betreuungsangebote bzw.
erweiterte Öffnungszeiten durchgeführt werden sollte. Bis zum
heutigen Tag wurden weder Ergebnisse noch Lösungsvorschläge
geliefert, so Belakowitsch-Jenewein.
Es mag zwar sein, dass der Ottakringer SPÖ Bezirksvorsteher Prokop
keinen Bedarf an weiteren Einrichtungen und weiterem
Betreuungspersonal sieht, die Vertreter der privat geführten
Kinderbetreuungseinrichtungen, die mittlerweile mehr Betreuungsplätze
stellen als die Kindergärten der Stadt Wien, sehen dies allerdings
anders. Offenbar muß immer erst ein Mißstand auftreten, bis die
politisch Verantwortlichen tätig werden. Es ist daher höchst an der
Zeit, daß die SPÖ die Augen öffnet und sich mit den tatsächlichen
Bedürfnissen der Familien beschäftigt.
Die FPÖ als Familienpartei wird auch in Zukunft der Stachel im
Fleisch der Trägen sein und sich für die Zukunft der Kinder in dieser
Stadt einsetzen, so Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluss) paw
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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