• 27.12.2007, 11:58:48
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Ungestörte Romantik

Wien (OTS) - Die Sehnsucht nach Romantik ist vielfach auch die
Sehnsucht nach romantischer Liebe, nach Nähe, nach Intensität oder
nach besonderem Sex. Dem gegenüber wird Verhütung oft als
unromantisch empfundenes Eingestehen sexueller Bedürfnisse empfunden.
Der Schluss liegt also nahe, dass jene Verhütungsmethode gewählt
wird, die am wenigsten umständlich ist, an die man nicht permanent
denken muss. Eine von der Firma Organon durchgeführte Umfrage zeigte
allerdings, dass das Wissen um die zahlreichen Alternativen zu Kondom
und Pille noch gering ist und sich das Finden der individuell
passenden Verhütungsmethode deshalb oft schwierig gestaltet. Um die
Romantik nicht zu stören, wird dann vielfach gar nicht verhütet.

Manche Menschen verbinden mit Romantik sinnlosen Kitsch, andere
wiederum verbinden damit ein prickelndes Erlebnis, das mehr an
Gefühlen zulässt als sonst üblich. Aber unabhängig davon, ob das
ultimativ lustvolle Sexerlebnis gemeint ist oder das Candlelight
Dinner - es geht immer um das intensive Erleben von Gefühlen, die
alles andere in den Hintergrund rücken, die es möglich machen, im
Moment zu leben. Dabei scheint es zwischen Frauen und Männern nicht
immer einfach zu sein, dieses romantische Gefühl aufkommen zu lassen.

Die Erwartung an das, was in einem romantischen Moment geschehen
soll, dürfte geschlechtsspezifisch verschieden sein - je jünger,
desto mehr werden Unterschiede zwischen den Geschlechtern spürbar.
Während Mädchen Romantik mit Sonnenuntergängen oder
Schneespaziergängen verbinden, bedeutet Romantik für männliche
Jugendliche "Dessous, keine Kondome und an nichts denken müssen außer
an...!!"

Verkürzt betrachtet könnte man sagen, das Gestalten der
romantischen Stimmung sei eher eine weibliche Idee, das Benutzen von
Mitteln, die einen "Kick" verschaffen können, die männliche Variante.

Um also die romantische Stimmung nicht zu beeinträchtigen, sollte
man meinen, dass jene Verhütungsmethode gewählt wird, die am
wenigsten Umstände macht bzw. an die man nicht ständig denken muss -
immerhin gibt es mittlerweile bereits eine sehr breite Palette an
zuverlässigen Verhütungsmethoden.

Dass diese Schlussfolgerung nicht zulässig ist, zeigt eine im
Sommer 07 von Organon durchgeführte Umfrage: das "ungeliebte" Kondom
und die täglich einzunehmende Pille liegen weit vorne in der Liste
der am häufigsten verwendeten Verhütungsmittel. Neuere Methoden, an
die man nicht täglich denken muss, wie z.B. der Verhütungsring,
werden immer noch relativ selten verwendet - wohl hauptsächlich
deshalb, weil das Wissen um diese neuen Methoden noch immer sehr
gering ist.

Diese Wissenslücke zu schließen und so Frauen das Finden ihrer
individuell optimalen Verhütungsmethode zu erleichtern hat sich die
"Bewusstseinsoffensive für individuelle Verhütung" zum Ziel gesetzt.
Schwerpunkt ist die Information von Jugendlichen, Proponenten der
Initiative sind Frau Dr. Bragagna, Prof. Dr. Egarter, Dr. Braune,
Frau Dr. Linemayr-Wagner, die Österreichische Gesellschaft für
Familienplanung, die Österreichische Ärztekammer (Referat Schulärzte)
und das Institut für Sexualpädagogik. Unterstützt wird die Initiative
von der Organon GesmbH.

Für nähere Informationen stehen zur Verfügung:
Dr. Elia Bragagna (Sexualmedizinerin) 0676-7939488 und
Frau Bettina Weidinger (Sexualpädagogin) 0676-3590771

Rückfragehinweis:
I. Peter Sonnleitner
vns-network
Neutorgasse 7, 1010 Wien
Tel.: 0676-88701700
mailto:[email protected]

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