- 19.12.2007, 12:08:02
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Euro2008 - Stadion als imposantestes Kärntner Gebäude im Google Earth
Studierende der Fachhochschule Kärnten entwickeln dreidimensionales Modell des Fußball-Stadions als Attraktion für Touristen und Fans

Klagenfurt (OTS) - Als jüngstes Kärntner Gebäude ist seit wenigen
Tagen das Wörthersee-Fußballstadion im Google Earth zu finden. Zwei
Studierende der Fachhochschule Kärnten aus dem Studienbereich
Telematik/Netzwerktechnik haben im Auftrag der Stadt Klagenfurt das
dreidimensionale Modell entwickelt.
Dabei ist dies nicht das erste Gebäude, das von den beiden
Studenten modelliert wurde. Die Einarbeitung in die Thematik wurde
bereits einige Monate zuvor durch eine Projektarbeit im Rahmen des
Studiums erledigt, wo sich der 23jährige Matic Mrak aus Slowenien und
der 22jährige Daniel Lesjak aus Klagenfurt mit der Modellierung des
Fachhochschul-Gebäudes in Klagenfurt beschäftigt haben. Eine wichtige
Erfahrung, denn immerhin haben sie für die Ausarbeitung des
Wörthersee-Stadions zu zweit in ca. zwei Monaten an die 500 Stunden
an dem Modell gearbeitet. Pläne, Bilder, Gespräche mit Bauleiter und
Architekten und Besichtigungen waren im Vorfeld notwendig, danach
ging es ans Konstruieren mit einem speziell für Google-Earth
geeignetem CAD-Programm. Die größte Schwierigkeit war dabei die
Konstruktion des Daches, "weil krummflächige Objekte extrem schwer zu
modellieren sind, ca. ein Monat Arbeitszeit ist allein damit
draufgegangen", sagen die beiden Studenten. Das Ergebnis ist
beachtlich, im Vergleich mit anderen Google-Earth 3D-Modellen hat das
Wörtherseestadion einen sehr hohen Detaillierungsgrad.
Fachlich unterstützt wurden sie dabei durch DI Dr. Helmut Wöllik,
Professor an der Fachhochschule Kärnten und stellvertretender Leiter
des Studienbereichs Telematik/Netzwerktechnik. Er freut sich mit den
Studenten, denn "sie haben gezeigt, wie sie mit Firmen und
Auftraggebern professionell zusammenarbeiten und auch so optimal für
die künftige Berufstätigkeit vorbereitet werden." Viel Anerkennung
gibt es auch noch dafür, dass "die beiden vieles in ihrer Freizeit
gemacht haben", ergänzt Wöllik. Auch der Auftraggeber, die Stadt
Klagenfurt spart nicht mit lobenden Worten: "Das Stadion wurde von
unserer Fachhochschule einfach phantastisch umgesetzt. Weltweit kann
es nun virtuell besucht werden. Ein tolles Projekt, das wieder einmal
deutlich zeigt, welche IT-Leistungen die Fachhochschule in Klagenfurt
erbringt. Ich bin besonders stolz auf diese Bildungseinrichtung, die
Lehrkräfte und die jungen Menschen, die hier auf hochwertige
High-Tech-Jobs vorbereitet werden", freut sich Bürgermeister Harald
Scheucher über die gelungene Zusammenarbeit.
Wie man ins Google Earth kommt
Bevor ein Gebäude ins Google Earth geladen wird, muss das
fertiggestellte 3D-Modell auf einem Server - dem sogenannten
3D-Warehouse - zwischengespeichert werden. Von hier können
Interessierte das Modell lokal auf den eigenen Computer laden und
anzeigen lassen. Grundvoraussetzung, dass ein Gebäude dann auch
direkt ins Google Earth übernommen wird, ist, dass es den hohen
Qualitätsrichtlinien entspricht. Die schwierigste Herausforderung:
den Kompromiss zwischen Detaillierungsgrad und der benötigten
Speichermenge zu finden. Nach Überprüfung der Richtlinien durch
Google-Mitarbeiter wird über eine Veröffentlichung entschieden. Das
Wörtherseestadion hat diesen Test bestanden und ist ab dem nächsten
Uploadzyklus dann auch auf diesem Weg verfügbar.
Der Nutzen des Modells
Speziell Personen, die das Stadion nicht kennen, können einen
virtuellen Rundgang machen und erhalten einen Eindruck, der auf
Bildern allein nicht wieder gegeben werden kann.
Fußballinteressierte können sich schon im Vorfeld ein Bild von den
Gegebenheiten machen. Vor allem für die Stadt Klagenfurt, dem
Auftraggeber dieses Projekts, ein wichtiger Nutzen. Als einziges
Stadion Österreichs und einziges 3D-Modell von Kärnten ist es
unmittelbar auf Google-Earth betrachtbar! "Damit sieht man auch, wie
das Stadion in die touristischen Highlights der Region eingebettet
ist" erläutert Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher "Die Fans
haben dabei vom Stadion und der gesamten Umgebung eine Vorabansicht."
Der virtuelle Rundgang
Damit auch Spass und Spannung beim neuen Stadion nicht zu kurz
kommen, haben sich die beiden Studierenden, die Fachhochschule
Kärnten und die Stadt Klagenfurt ein Gewinnspiel einfallen lassen.
Beim virtuellen Rundgang durch das Stadion findet man - gut versteckt
- eine Internet-Adresse. Unter dieser Adresse hat man die Möglichkeit
an einem Gewinnspiel mit attraktiven Preisen, wie zB iPods,
USB-Sticks oder auch Euro2008-Fanartikel, teilzunehmen.
Über die Fachhochschule Kärnten
Die Fachhochschule Kärnten mit ihren vier modernst ausgestatteten
Standorten Spittal/Drau, Villach, Klagenfurt und Feldkirchen
vermittelt Studierenden eine praxis- und projektorientierte
Hochschulausbildung auf höchstem internationalen Niveau. Mit über
1300 Studierenden hat sich die Kärntner Fachhochschule inzwischen als
Kompetenzzentrum sowohl im Bereich Technik als auch in den Richtungen
Gesundheit und Soziales sowie Wirtschaft und Verwaltung etabliert und
positioniert. Durch ständige Weiterentwicklung und Ausweitung des
Studienangebots bietet die FH Kärnten in den genannten Bereichen eine
zukunftsorientierte Ausbildung in enger Kooperation mit Wirtschaft
und Wissenschaft.
Der Studienbereich Telematik/Netzwerktechnik bietet Bachelor- und
Masterstudiengänge berufsbegleitend und in Vollzeit-Variante an. Die
Studierenden und Mitarbeiter arbeiten an vielfältigen Projekten, wie
beispielsweise Industrieprojekten mit lokalen und internationalen
Partnern (Forschungsprojekte im Bereich Netzwerktechnik,
Softwaredesign, Automatisierungstechnik) sowie Projekten mit
gesellschaftlichen und sportlichen Bezug (wie beispielsweise dem
Wörthersee-Ironman)
Die Personen:
Matic Mrak
23 Jahre, aus Ciri, Slowenien, lebt seit 8 Jahren in Klagenfurt
Nach Besuch der zweisprachigen HAK in Klagenfurt wurde im IT-
Unterricht sein Interesse für Technik geweckt. Er ist im
5. Semester des Bachelor-Studiengangs Telematik/Netzwerktechnik
und behandelt auch in seiner Bachelor-Arbeit die Thematik, welchen
Beitrag Netzwerktechnik zur Vermarktung eines Großereignisses
leisten kann.
Daniel Lesjak
22 Jahre, aus Klagenfurt
Nach Besuch der HAK 1 in Klagenfurt hat sich auch er aufgrund des
spannenden IT-Unterrichts für ein technisches Studium entschieden.
Er besucht derzeit das 5. Semester des Bachelor-Studiengangs
Telematik/Netzwerktechnik
DI Dr. Helmut Wöllik,
39 Jahre, aus Klagenfurt,
seit 1999 an der Fachhochschule Kärnten als Professor und
stellvertretender Studienbereichsleiter Telematik/Netzwerktechnik
Lehrveranstaltungsleiter im Bereich Elektronik, Embedded Web, RFID
und Projektarbeiten. Als begeistertem Sportler gilt sein Interesse
dabei vor allem sportlichen und Outdoor-Projekten (zB Ironman)
Internetlinks:
http://earth.google.com Google Earth ist frei zum Herunterladen
http://sketchup.google.de/3dwarehouse
3D-Warehouse mit allen 3D-Modellen
http://www.fh-kaernten.at/tel-projekte
Stadion & Overlay zum Direktdownload
http://www.fh-kaernten.at Homepage der FH Kärnten
http://www.klagenfurt.at/euro08 Homepage Host City klagenfurt
http://www.youtube.com/watch?v=EQv20WyIPls
YouTube Videoclip Virtual Flight
Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
DI Dr. Helmut Wöllik Studienbereich Telematik/Netzwerktechnik Fachhochschule Kärnten Tel.: 0463/90500-3131 mailto:[email protected] Mag. (FH) Petra Antenreiter Leitung Öffentlichkeitsarbeit/Marketing Fachhochschule Kärnten Tel.: 04762/90500-9700 mailto:[email protected]
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